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Freiwilligentag lockt 180 Interessierte

Schmirgelpapier statt Schreibtisch Freiwilligentag lockt 180 Interessierte

Der Freiwilligentag in der Landeshauptstadt hat auch in der neunten Auflage wieder viele Menschen aus ihrem Berufsalltag herausgezogen. Auch in diesem Jahr ging es wieder darum, gemeinnützige Arbeit zu unterstützen und neue soziale Bereiche kennenzulernen.

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Führung durch die HDI-Arena.

Quelle: Kutter

Hannover. Es wird schlagartig ruhig, als Rudi Schmidale zu sprechen beginnt. 14 neugierige Augenpaare richten sich auf den grauhaarigen Mann im Hannover-96-Shirt, der vor der HDI-Arena steht und eine Anekdote von den Fußballprofis erzählt. Die fünf Bewohner des Stephansstifts und ihre Betreuer aus Vahrenheide waren am Freitag eine von 35 Gruppen, die am Freiwilligentag für Unternehmen teilnahmen.

Beim Freiwilligentag in der Region Hannover haben die Unternehmen ihre Pforten geöffnet.

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Bereits zum neunten Mal hatte das Freiwilligenzentrum Hannover einen Tag organisiert, an dem einige Mitarbeiter von ihren Unternehmen freigestellt wurden, um in gemeinnützigen Organisationen zu helfen. So kamen gestern knapp 180 Mitarbeiter aus elf Unternehmen zusammen, die renovierten, putzten oder die Arbeit in Organisationen begleiteten. „Die Anzahl der Teilnehmer ist leicht gestiegen“, sagte Projektleiterin Wala Dogge. Dennoch sei ein Ziel in den nächsten Jahren, auch kleinere Unternehmen für den Freiwilligentag zu gewinnen.

Für die verschiedenen Projekte konnten sich die Mitarbeiter größtenteils selbst im Internet anmelden. „Man braucht keine besonderen Qualifikationen, um mitmachen zu können. Schließlich sind immer ein paar Profis der Einrichtungen vor Ort“, so Dogge. Doch Ausflüge, neue Gartenmöbel für den Kindergarten oder ein frisch renoviertes Wohnzimmer könnten nur mit den Freiwilligen realisiert werden – dafür sei im Alltag zu wenig Zeit.

Von den Aktionen profitieren nicht nur die gemeinnützigen Organisationen an diesem Tag, sondern laut Wala Dogge auch die Freiwilligen selbst: „Es ist eine tolle und sinnmachende Erfahrung, einmal vom Schreibtisch wegzukommen und die Perspektive zu wechseln.“ Und so machten nicht nur die fünf Bewohner des Stephansstifts begeistert Fotos vor den Trainerbänken in der HDI-Arena.

Von Leandra Kristin Morich
und Sarah Seitz

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