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Fußgänger sollen leichter zur Oper kommen

Umbau in der City Fußgänger sollen leichter zur Oper kommen

Noch zerteilt die Ständehausstraße Hannovers zentrale Plätze, den Kröpcke und den Opernplatz. Etliche Opernbesucher und Einkaufsbummler überqueren jeden Tag die schmale, aber viel befahrene Straße. Um ihnen den Weg zu erleichtern, will die Stadt Hannover die Ständehausstraße neu pflastern und das Bodenniveau der Straße anheben.

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Teures Pflaster: Für 1,5 Millionen wird hier die Fahrbahn umgestaltet.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Um ihnen den Weg zu erleichtern, will die Stadt Hannover die Ständehausstraße neu pflastern und das Bodenniveau der Straße anheben, sodass der Bordstein die Fahrbahn nur noch um drei Zentimeter überragt. Als Pflasterstein will die Stadt dasselbe Fliesenmodell verwenden, mit dem auch der Kröpcke ausgelegt wurde. Rund 1,5 Millionen Euro kostet der Umbau. Der Bezirksrat Mitte hat die Pläne in seiner Sitzung am Montagabend mehrheitlich beschlossen, SPD und Grüne wünschten sich Änderungen im Detail.

„Wenn wir dieselben Betonplatten wie auf dem Kröpcke verwenden, bekommt die Kurve zur Georgstraße einen Platzcharakter“, sagt Bernd Ebeling, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen. Zudem gehe man davon aus, dass Autofahrer auf einer Strecke mit erhöhtem Pflaster langsamer fahren und somit Fußgänger die Straße leichter überqueren können. Vorbild soll der Abschnitt der Karmarschstraße vor dem Geschäft Sport Scheck sein. SPD und Grünen im Bezirksrat reicht das nicht aus. „Die zulässige Höchstgeschwindigkeit sollte reduziert werden“, sagt Grünen-Fraktionschef Martin Nebendahl. Rot-Grün fordert zudem, einen Zebrastreifen auf das neue Pflaster zu pinseln, um Fußgängern den Überweg noch leichter zu machen.

Auch der Verkehr soll auf der Ständehausstraße anders fließen. Die Stadt plant, den Radweg entlang der Georgstraße über die neu gepflasterte Ständehausstraße in Richtung Kröpcke zu führen. „Wenn Radler mit hohem Tempo über die Straße fahren, kann das sehr gefährlich werden“, gibt CDU-Bezirksratsherr Joachim Albrecht zu Bedenken. Radfahrer sollten vielmehr ermuntert werden abzusteigen. Anlieger wünschen sich mehr Platz für Fußgänger, die aus der Luisenstraße kommen und sich Richtung Kröpcke an einer großen Platane und Fahrradbügeln vorbeischlängeln müssen.

Umbau weiterer Straßen

 Die Willy-Brandt-Allee und die Lavesstraße will die Stadt für insgesamt 2,65 Millionen Euro umbauen. Die Grünen im Bezirksrat sehen aber noch Beratungsbedarf.

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