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Lister Meile

Fußgänger von Auto erfasst


Ein 38-jähriger Fußgänger ist am Montag von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Die Polizei konnte nicht ausschließen, dass die Verletzungen des Mannes sogar lebensgefährlich sind.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gegen 14.20 Uhr zu Fuß auf der Lister Meile in Richtung Kurt-Schumacher-Straße unterwegs. Auf Höhe der Gleisunterführung wollte er die Straßenseite wechseln. Dabei übersah er einen stadteinwärts fahrenden Audi. Der 41-jährige Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, der Wagen erfasste den Fußgänger frontal.

Der 38-Jährige prallte gegen die Windschutzscheibe und schleuderte zurück auf die Straße. Mit einer Oberschenkelfraktur und einem Schädel-Hirn-Trauma kam der Mann in ein Krankenhaus. An dem Audi entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro.

Ein Mädchen ist am Montag gegen 13.20 Uhr beim Überqueren der Falkenstraße in Linden von einem VW erfasst worden. Die Elfjährige kam mit einer Prellung am Bein zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Das Kind hatte offenbar nicht auf den Verkehr geachtet.

von Carina Zander

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  • Einfach mal sagen, wie es ist LD-50 – 26.03.09
    Wenn sich der Unfall tatsächlich so zugetragen hat wie geschildert, dann kann die einzig mögliche Antwort nur lauten: "Selbst schuld, unachtsamer Fußgänger".
    Mit einem cleveren Anwalt sollte der Autofahrer neben der Begleichung des materiellen Schadens auch ein hübsches Sümmchen Schmerzensgeld für den erlittenen Schock erstreiten können (traurig, daß er dafür wohl überhaupt einen Anwalt benötigen wird).

    Von den suizidal veranlagten Fußgängern (wie auch von der anderen idiotischen Spezies namens "Kamikaze-Radler") existieren deutlich mehr als von den angeblich rasenden Autofahrern. Schade, daß das Recht dieser Tatsache keine Rechnung tragen will.
  • autos verbannen Mitbürger – 25.03.09
    Ich wohne in der Innenstadt und arbeite im Umland. Wie kann man auf Individualverkehr verzichten? Eine Computergesteuerte Verkehrsführung würde ALLEN Verkehrsteilnehmern nützen. Stattdessen wird die Üstra priorisiert und hunderte Fahrzeuge (nicht gasbetrieben) stehen an unnütz "rot" geschalteten Ampeln. Z.B. Sallstraße
  • @Wolf Mitbürger – 25.03.09
    Ich fahre Auto und arbeite. Nebenbei habe ich noch soziale Kontakte. Ich bitte mein Mobilitätsbedürfnis durch Individualverkehr zu entschuldigen. Diese lächerliche Laberei von Oststädtern (ich war selber einer)"sperrt Hannover für Autos" kann ich nicht mehr hören. Bleibt auf der Lister Meile dann gehts ohne Auto. Aber eben nicht überall in Hannover und eben nicht für die arbeitende Bevölkerung.
  • Und der Autofahrer? Daniela – 24.03.09
    An Herrn Wolf:
    Ich habe den Unfall mit dem Mann gesehen, nein der Autofahrer konnte den Mann nicht sehen, er ist einfach über die Straße gerannt. Er lief hinter einem Bus entlang auf die andere Spur und direkt vor das Auto, welches ihn wegen dem Bus nicht sehen konnte. Der Autofahrer hatte keine Chance.
    Das soll hier nicht klingen als wär ich der Meinung der Mann wäre selbst schuld und Schluss, aber ich möchte die Aussage über den Autofahrer gern richtig stellen, es tut mir sehr leid, was ihm passiert ist und ich glaube niemand möchte mit ihm tauschen.
    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Mann seine Verletzungen übersteht, gute Besserung.
  • natürlich ich – 24.03.09
    Klar, und gleich noch die Hunde aus der Stadt verbannen, dazu noch die Menschen, weil diese auch Dreck und Lärm produzieren. Nur weil manche Fußgänger aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sind auf den Strassenverkehr zu achten....selten so einen schlechten Vorschlag gehört. Die Verursacher der Umweltverschmutzung sitzen ganz woanders, nicht in Deutschland. Aber egal, die deutschen Autofahrer sind an Allem schuld, lol
  • Dabei übersah er… Dieter Eckhard Wolf – 24.03.09
    Dabei übersah er… Das Kind hatte offenbar nicht auf den Verkehr geachtet...

    Und die Autofahrer? Na ja, die konnten halt nicht mehr bremsen!

    Noch ein Grund, warum der Autoverkehr, soweit es geht, aus den Innenstädten verbannt werden sollte!

    Wenn es die Politiker mit dem Umweltschutz ernst meinen würden, gebe es längst genügend Park & Ride Anlagen. Die Verkehrführung wäre - für privaten Autoverkehr - in den Innenstädten längst stark reduziert!

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