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Aus der Stadt GBH baut 200 Mini-Wohnungen in der City
Hannover Aus der Stadt GBH baut 200 Mini-Wohnungen in der City
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00:15 26.08.2016
Von Andreas Schinkel
 Am Klagesmarkt und in der Körnerstraße sollen insgesamt rund 200 Mini-Wohnungen entstehen. Quelle: Treblin (Symbolbild)
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Hannover

Die städtische Immobiliengesellschaft GBH will den angespannten Wohnungsmarkt für Studenten entlasten und plant zwei Großprojekte in Hannovers City. Am Klagesmarkt und in der Körnerstraße sollen insgesamt rund 200 Mini-Wohnungen entstehen. Ihre Größe bewegt sich zwischen 18 und 22 Quadratmetern, die Zimmer sind teilweise möbliert. Knapp 40 Millionen Euro investiert die GBH in beide Bauten. Zum Wintersemester 2018 sollen die sogenannten Mikroappartements bezugsfertig sein. „Der Zeitplan ist sehr ambitioniert, aber wir versuchen das zu schaffen“, sagt Lars Grundmann, Leiter des Bereichs Wohnen bei der GBH.

Am Klagesmarkt gegenüber der Christuskirche hat die GBH ein Bürogebäude erworben. Die Verträge mit den Mietern laufen noch bis Ende 2017, danach will die städtische Immobilienfirma das Gebäude entkernen und umbauen. Geplant ist eine neue Klinkerfassade, die zur Ziegel-Optik der Christuskirche passt. 145 Einzimmerwohnungen sollen in dem Bürohaus entstehen, die Miete wird voraussichtlich 11,50 Euro pro Quadratmeter betragen. „Dort können nicht nur Studenten einziehen“, sagt Grundmann. Die Wohnungen sind mit einem hochwertigen Fußboden ausgestattet und teilweise möbliert. Das bedeutet, dass bereits eine Küchenzeile vorhanden ist.

Wohnungen ausschließlich für Studenten will die GBH in einem Neubau an der Körnerstraße schaffen. Im kommenden Jahr starten auf dem Parkplatz am Ende der Straße die Bauarbeiten. 60 Mikroappartements im gleichen Stil wie am Klagesmarkt sind geplant. Zudem will die GBH eine Kindertagesstätte in dem Neubau unterbringen. Die Miete ist günstiger als für die Miniwohnungen am Klagesmarkt. Sie variiert zwischen 5,40 und 9,90 Euro pro Quadratmeter. „Der Wohnungsbau auf dem Körnerplatz wird teilweise mit öffentlichem Geld gefördert“, sagt Grundmann.

Erst kürzlich hat der Mieterbund bei einer Anhörung im Bezirksrat Mitte auf die Wohnungsnot aufmerksam gemacht. „Es fehlen kleine Wohnungen für Studenten und große für Familien“, sagte Randolph Fries, Geschäftsführer des Mieterbunds Hannover.

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