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Üstra kontrolliert Fahrscheine der Messebesucher

Kombiticket abgeschafft Üstra kontrolliert Fahrscheine der Messebesucher

Eintrittskarten und Ausstellerausweise für alle Messen der Deutschen Messe gelten nicht mehr gleichzeitig als Fahrausweise für den öffentlichen Nahverkehr der Region. Das betrifft auch die Domotex, die am Sonnabend begonnen hat. Die Üstra hat dazu Kontrollen angekündigt.

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Seit Jahresbeginn müssen Messebesucher ihre Tickets zu den Messen selbst kaufen. 

Quelle: Wallmüller

Hannover. Es werde am Endpunkt Messe/Nord beim Aus- und Einstieg auch entsprechende Kontrollen geben, teilte die Üstra mit. Die sogenannte Kombiticketregelung, die es so auch bei Fußballspielen von Hannover 96, bei Konzerten und weiteren Veranstaltungen gibt, ist für CeBIT, Hannover Messe, Domotex, Cemat und EMO bereits Ende 2014 ausgelaufen. Die Deutsche Messe AG und die im GVH zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen hatten sich nicht über eine Anschlussregelung einigen können.

Teppichmesse Domotex

Am Sonnabend hat in Hannover hat die nach Veranstalterangaben weltgrößte Fachmesse für Bodenbeläge ( Domotex) begonnen. Von Samstag bis zum 20. Januar zeigen 1323 Aussteller aus 63 Nationen aktuelle Trends und kreative Designs rund um Teppich, Parkett und Laminat. Zu den Neuheiten zählt ein Smart-Parkett, das aktiv die Raumluft verbessern kann. Was moderne Recycling-Technik vermag zeigt der erste komplett aus Plastikflaschen gefertigte Teppichboden. Zudem wird ein Laminat präsentiert, das dank einer neuen Technologie keine Feuchtigkeit mehr durch die Fugen dringen lässt. Bei der vergangenen Domotex waren 40.000 Besucher gezählt worden.

Der GVH lässt sich das Kombiticket bezahlen – nach HAZ-Informationen kosteten die Tickets zu den Großmessen insgesamt 800.000 Euro. Jetzt will sich die Messe das Geld sparen. „Seit Einführung des Kombitickets vor 15 Jahren haben Veränderungen dazu geführt, dass heute nur noch zehn Prozent unserer Besucher und Aussteller damit anreisen“, sagte Sprecherin Silke Trösch. Dazu zählt sie Fernzughalte am Messebahnhof, das City-Ticket der Deutschen Bahn sowie den Trend, dass Tagesbesucher oder Aussteller, die in Hotels außerhalb Hannovers wohnen, das Auto bevorzugen.

„Wir hätten die erfolgreiche Partnerschaft gerne fortgesetzt“, sagt GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern. Streit ums Kombiticket und die Finanzierung hatte es schon früher gegeben. Damals kündigten die Verkehrsunternehmen rigorose Schwarzfahrerkontrollen sowie Kapazitätsabbau beim Bahn- und Busverkehr zum Messegelände an. Daraufhin sorgten sich Politiker um das Image der Stadt und brachten Messe und GVH zueinander.

Nun gibt man sich moderater. Man wolle einen reibungslosen Messeverkehr gewährleisten und dafür eine Arbeitsgruppe gründen, teilen beide Seiten mit. Kritik kommt von den Grünen. Angesichts von 125 Millionen Euro, mit denen die Stadt das Eigenkapital der Messe gestärkt habe, sei der Verzicht aufs Kombiticket ein Affront, sagt Renee Steinhoff, finanzpolitische Sprecherin der Ratsfraktion. Die Grünen sehen Umweltbelange und den Service für Messegäste beeinträchtigt und fordern die Wiederaufnahme der Verhandlungen.

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