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Garbsener fand auf IdeenExpo seinen Traumberuf

Visuelles Geschick Garbsener fand auf IdeenExpo seinen Traumberuf

Schon die IdeenExpo 2007 hatte wissbegierige Schulklassen im Visier. Als Achtklässler ist man in Sachen Berufsziel über die Alternativen Astronaut und Lokführer zwar längst hinaus, aber auch noch nicht viel weiter. Der Garbsener Daniel Pilarski hat von der ersten Ideenexpo profitiert und seinen heutigen Beruf gefunden.

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Daniel Pilarski hat von der Ideenexpo profitiert.

Quelle: Maike Lobback

Hannover. Die erste Ideenexpo 2007 war im Vergleich zu den folgenden Ausgaben eine deutlich kleinere Nummer und fand im Deutschen Pavillon statt. Von vornherein hatten die Macher Schüler und Schulklassen als Besucher im Visier. Eine achte Klasse der Garbsener Realschule machte sich auf den Weg; und zu der Gruppe gehörte auch Daniel Pilarski. „Ich hatte keine festen Vorstellungen, was ich eigentlich beruflich machen wollte. Das einzige, was ich wusste: kein Studium, keinen Bürojob“, erzählt er.

Vielen geht es so wie Pilarski. Als Achtklässler ist man in Sachen Berufsziel über das frühe Stadium mit den Alternativen Astronaut, Lokführer, Dinoforscher und „das, was Pappi macht“, längst hinaus, aber auch noch nicht viel weiter. Kein Wunder: Das Institut Plakos, das Tests als Entscheidungshilfen anbietet, erklärt, schon die Fülle des Angebotes mache die Berufswahl häufig zur Qual. Es gibt in Deutschland allein mehr als 300 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Über die Studiengänge in all ihren Facetten an staatlichen und privaten Hochschulen haben nur noch Spezialisten einen Überblick.

Bei Plakos weiß man, dass Eigenrecherche, Eltern, Freunde und Praktika zu den wichtigen Einflussfaktoren bei der Berufswahl zählen. Zwei davon, nämlich Eltern und Freunde, verlieren an Gewicht, je älter der Nachwuchs wird. Bleiben Recherche und Praktika.

Beides hat sich bei Pilarski über die Ideenexpo miteinander verknüpft. Der mittlerweile 24-Jährige entdeckte am Stand des Chemieunternehmens Hüttenes-Albertus den Formerkennungswettbewerb. „Man musste Gusskerne den dazugehörenden Formen zuordnen“, erzählt Pilarski. Dahinter verbirgt sich ein Test auf visuelles Geschick, wie das Experten nennen. Pilarski verfügt über so etwas. Er gewann den Wettbewerb und damit ein Praktikum bei Hüttenes-Albertus am Nordhafen in Hannover.

Bei dem Garbsener hat etwas funktioniert, was die Ideenexpo-Organisatoren mit den Jahren immer weiter forcieren. Die Zeit der Stände, an denen es lediglich Infomaterial zum Einsammeln gibt, ist vorbei. Fast jeder Aussteller will die Besucher mit Mitmach- und Schauveranstaltungen zu sich locken, manche Darbietungen sind bühnenreif. Bei Hüttenes-Albertus, das Spezialchemikalien für die Gießereiindustrie herstellt, weiß man schon lange um die Faszination des Mitmachens. Geschäftsführer Carsten Kuhlgatz persönlich treibt das Projekt Get-in-Form voran, bei dem an Schulen Gießereien eingerichtet werden.

Pilarski arbeitet nach absolvierter Lehre bei Hüttenes-Albertus als Chemikant. Er war bisher auf jeder Ideenexpo - einmal als Schüler, zweimal am Stand seiner Firma und bei der vergangenen Auflage vor zwei Jahren als neugieriger Besucher. „Alles ist immer größer geworden - aber auch interessanter“, meint er.

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