Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Gefälschter Führerschein: Saint-Maximin droht Klage

Profi von Hannover 96 Gefälschter Führerschein: Saint-Maximin droht Klage

Allan Saint-Maximin hat Ärger mit der Justiz: Der Mittelfeldspieler hat einen Unfall gebaut. Bei der Unfallaufnahme kam heraus, dass der 96-Profi gar nicht Auto fahren darf und mit einem gefälschten Führerschein unterwegs war. Ihm droht jetzt eine Klage.

Voriger Artikel
Erste syrische Flüchtlinge in Hannover gelandet
Nächster Artikel
So läuft der Obama-Besuch in Hannover ab

Hat Ärger mit der Justiz: Allan Saint-Maximin.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Nicht nur auf dem Fußballplatz läuft es derzeit nicht für Allan Saint-Maximin. Während der Abstieg von Hannover 96 so gut wie besiegelt ist, droht dem französischen Fußballprofi auch noch Ärger mit der Justiz. Neun Tage nach seinem 19. Geburtstag hatte der Mittelfeldspieler der "Roten" einen Autounfall gebaut. Das Brisante daran: Saint-Maximin darf offenbar noch gar nicht Auto fahren und war mit einem gefälschten Führerschein unterwegs. Ihm droht nun eine Anklage wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und fahrlässiger Körperverletzung.

Nach Informationen der HAZ ereignete sich der Unfall am frühen Abend des 21. März. Saint-Maximin hatte gerade seinen neuen VW Touareg, den er von seinem Arbeitgeber gestellt bekommt, in einem Autohaus  in Wülfel abgeholt. Anschließend war er mit dem Wagen auf der Hildesheimer Straße unterwegs und wollte auf Höhe des Döhrener Turms drehen. Dabei übersah er offenbar eine herannahende Stadtbahn. Bei dem anschließenden Zusammenstoß wurde eine Frau, die mit der Stadtbahn fuhr, an der Schulter verletzt. Zudem wurden Zug und Auto so stark beschädigt, dass die Einsatzkräfte etwa 30 Minuten brauchten, um die Strecke wieder freizuräumen. Während dieser Zeit richtete die Üstra einen Ersatzverkehr zwischen den Haltestellen Peiner Straße und Döhrener Turm ein.

Diese Spieler wurden ohne gültigen Führerschein erwischt.

Zur Bildergalerie

Währenddessen nahm die Polizei die Personalien des Fahrers auf und stellte dabei fest, dass Saint-Maximin  keinen Führerschein dabei hatte oder diesen offenbar nicht vorzeigen wollte. Ein Anruf beim Autohaus, bei dem Hannover 96 Kunde ist, ergab jedoch, dass der Franzose kurz zuvor eine Fahrerlaubnis aus Bulgarien vorgelegt hatte, um seinen neuen Wagen in Empfang zu nehmen. Die fand der Mittelfeldspieler dann auch wenig später, als er mit der Polizei auf der Wache war - unglücklicherweise für Saint-Maximin war sie jedoch gefälscht.

Saint-Maximin wäre damit binnen weniger Monate der zweite Profi-Fußballer von Hannover 96, der Ärger wegen seines Führerscheins hat. Der zurzeit ausgeliehene Marcelo war im Oktober 2015 ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt und zu  30.000 Euro Strafe verurteilt worden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Zahlungen veröffentlicht
96-Boss Martin Kind (links) und Geschäftsführer Martin Bader.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben aufgrund neuer FIFA-Vorschriften erstmals veröffentlicht, wie viel Geld die Vereine an Spielervermittler bezahlen. Spitzenreiter ist Schalke 04 mit mehr als 16,8 Millionen Euro. Die "Roten" hingegen waren sparsam: Sie zahlten rund 2,7 Millionen Euro.

mehr
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Mann bei Messerstecherei in Vahrenwald schwer verletzt

Am Dienstagabend ist ein Mann in Vahrenwald im Zuge eines Streits niedergestochen und schwer verletzt worden.