Nach dem Protest von Opferschutzorganisationen gegen die Freilassung des 29-jährigen Vilibor Z. hüllt sich die Staatsanwaltschaft in Schweigen. Man wolle sich erst zu gegebener Zeit zu dem Vorfall äußern. Bis dahin bleibt der junge Mann, der am Montag mehrfach damit gedroht, sich mit seinem zwei Monate alten Sohn vom Balkon eines Mehrfamilienhauses in Stöcken zu stürzen, ein freier Mann.
Denn nachdem Spezialkräfte den Täter überwältigt hatten, entschied ein Haftrichter, dass Vilibor Z. nicht in Untersuchungshaft muss. Er erhielt lediglich die Auflage, sich regelmäßig bei den Behörden zu melden. Gegen den Vater wird wegen Kindesentziehung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ein Streit um das gemeinsame Sorgerecht mit der Mutter soll Auslöser für die Drohungen gewesen sein.
tm
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Kommentare
so geht das also kritiker – 19.03.10
in Hannover darf man das also so machen und ohne Komsequenzen..?die Polizei rückt aus muss ihn stellen und dann war es umsonst...tz
die tun mir auch leid sie denken sie haben einen Verbrecher gefasst und dann ist das ein liebevoller Familienvater der sein Kind nur mal kurz vom Balkon werfen will..
*unglaublich erstaunt gucke*
wenn das schule macht?!
Unabhängige Richter? Thorsten M. – 17.02.10
Wohl nur im Traum. In der Realität sind die offensichtlich genauso befehls- und weisungsgebunden wie alle anderen Staatsdiener. Und das Kommando heißt "Geld sparen". Haft ist teuer. Und unterm Strich muß die Kasse stimmen.Aber bestimmt geht ja in diesem Fall alles gut.
Wieder frei me – 17.02.10
Das war doch von Anfang an klar.Wahrscheinlich ist der zuständige Richter gleichzeitig Mitglied in irgendeinem Migrations-oder Flüchtlingsrat etc.Da will man natürlich so jemandem die Zukunft nicht verbauen.das könnte ja Schwierigkeiten beim Beantragen eines deutschen Passes geben.Und wenn ein Deutscher damit ein Problem hat, ist er wohl ein Alt-oder Neunazi.So einfach ist das Dabei muss der Mensch keine Angst vor Repressalien haben.Siehe der Bruder der ermordeten Morsal.Der hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen,obwohl der eine dicke Polizeiakte hatte und Transferleistungen bezog.Keine Sorge,dieser Staat sorgt für seine Neubürger.Unglaublich . – 17.02.10
einfach unglaublich!Und da soll man noch Vertrauen in diesen "Rechtsstaat" haben.