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Geld für Krippenausbau reicht nicht

Betreuungsplätze Geld für Krippenausbau reicht nicht

Im Umland Hannovers wird es im Jahr 2013 nur für 30 Prozent der unter Dreijährigen Betreuungsplätze geben. Das Landesförderprogramm von elf Millionen Euro reicht dafür nicht aus.

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Im Jahr 2013 wird es im Umland Hannovers nur für rund 30 Prozent der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz geben.

Quelle: dpa

Im Umland Hannovers wird es im Jahr 2013 nur für rund 30 Prozent der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz geben. Das besagt eine Prognose der Region, die für 15 Kommunen Jugendhilfeträger ist. Ausgenommen von der Gesamtschau sind Hannover, Burgdorf, Laatzen, Langenhagen, Lehrte und Springe, die eigene Jugendämter haben. Der Bund geht als rechnerische Zielgröße von einer Betreuungsquote von 35 Prozent aus.

„Das Landesförderprogramm von elf Millionen Euro für uns reicht nicht aus. Wir schließen uns der Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer Aufstockung an“, sagte Regionsjugenddezernent Erwin Jordan. Immerhin ist die Versorgungsquote von 10,6 Prozent in 2007 auf 21 Prozent im Jahr 2010 gestiegen. „Wir sind einen großen Schritt weitergekommen. Alle haben sich vor Ort erheblich Mühe gegeben“, betonte Jordan.

Allerdings sind die Kommunen beim Aufbau neuer Krippenplätze sehr unterschiedlich weit gekommen. Schlusslicht Garbsen kann bislang nur für 11,3 Prozent der unter Dreijährigen Plätze anbieten – und visiert bis zum Jahr 2013 bisher auch nur eine Quote von rund 21 Prozent an. Gehrden und Burgwedel glänzen bereits jetzt mit Betreuung für mehr als 30 Prozent der Kinder. In Gehrden gibt es allerdings nur 347, in Garbsen 1464 unter Dreijährige. Garbsen setze darauf, bei sinkenden Geburtenzahlen Kindergarten- in Krippenplätze umzuwandeln, sagte Alisa Bach, Fachbereichsleiterin Jugend der Region. Einige Kommunen wie Garbsen haben die zugewiesenen Landesmittel komplett verplant, kommen damit aber nicht aus. Andere haben Überschüsse. Im Juli will die Region mit den Bürgermeistern klären, wie groß tatsächlich die Nachfrage nach Krippenplätzen vor Ort ist.

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