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Aus der Stadt Wie Jugendliche das Klima schützen
Hannover Aus der Stadt Wie Jugendliche das Klima schützen
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21:39 15.11.2017
Quelle: Franke
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Hannover

„Global denken und lokal handeln“, so fasste Werner Backeberg, Bürgermeister der Gemeinde Uetze und Vorsitzender des Kuratoriums Klimaschutzregion Hannover, die Veranstaltung „Generation Klimaschutz – Jugend als Motor der Energiewende“ zusammen. Junge Menschen stellten hier am Mittwoch ihre Arbeit zum Thema Klimaschutz vor.

So berichteten zwei Schüler der IGS Bothfeld darüber, wie sie als „Energiemanager“ durch kleine Maßnahmen wie Licht ausschalten oder Stoßlüften tagtäglich in der Schule Energie sparen. Auch Vertreter des Jugendumweltnetzwerkes Janun und Greenpeace waren vor Ort.

Globale Probleme berücksichtigen

In der anschließenden Diskussionsrunde machten insbesondere die Greenpeace-Vertreter darauf aufmerksam, dass Umweltschutz im Alltag sehr wichtig sei, die globalen Probleme aber nicht außer Acht gelassen werden dürften – genauso wie die Meinung von jungen Menschen. Ob Jugendliche öfter in bestehenden politischen Gremien ihre Ideen zum Klimaschutz einbringen oder Politiker viel aktiver auf sie zugehen sollten, darüber waren sich die Diskussionsteilnehmer uneinig.

Neuer Klimaweisen-Rat

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Kuratorium Klimaschutzregion Hannover. Es besteht aus rund 50 Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Das Kuratorium unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Region bis zum Jahr 2050. Treibhausgas-Emissionen sollen in den kommenden 33 Jahren um 95 Prozent und der Energiebedarf um die Hälfte gegenüber 1990 gesenkt werden.

Backeberg stellte zudem den neuen Klimaweisen-Rat vor. Die acht darin vertretenden Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Metiers werden das Kuratorium fortan bei der Klimaschutzarbeit beraten.

Weitere Informationen gibt es unter hannover.de/kuratorium-klimaschutzregion.

Von Sarah Franke

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