Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Georg Ruppelt erhält Theodor-Fuendeling-Plakette

Wilhelm-Busch-Museum Georg Ruppelt erhält Theodor-Fuendeling-Plakette

Georg Ruppelt, der Bibliothekar der Leibniz-Bibliothek ist am Mittwoch mit der Theodor-Fuendeling-Plakette ausgezeichnet wurden. Neben seiner Tätigkeit als Bibliothekar hat Ruppelt mehr als 1000 Veröffentlichungen vorzuweisen.

Voriger Artikel
Hier können Sie helfen – aber richtig
Nächster Artikel
„Der ideale Ort zum Schreiben“

Michael Hechinger (links) überreicht Georg Ruppelt die Theodor-Fuendeling-Plakette des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

Quelle: Von Ditfurth

Hannover. Wilhelm Busch geht immer, aber in diesem Fall passte das Bonmot besonders gut: "Zum Beispiel mit gelehrten Sachen / kann man sich vielfach nützlich machen", zitierte Gisela Vetter-Liebenow, Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums, den Patron ihres Hauses. In einer Feierstunde mit 100 illustren Gästen wurde dort am Mittwoch Georg Ruppelt geehrt, der Busch zu seinen Säulenheiligen zählt: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnete den Bibliothekar der Leibniz-Bibliothek mit der Theodor-Fuendeling-Plakette aus.

Der Börsenverein würdigte damit das "außerordentliche Engagement" des "unermüdlichen Netzwerkers" Ruppelts, der sich - unter anderem als Mitbegründer der Akademie für Leseförderung - große Verdienste erworben habe, wie Michael Hechinger, Vorstandsvorsitzender des Börsenvereins, sagte: "Er ist eine mitreißende Persönlichkeit." Hechinger muss es wissen, denn wie er selbst zum besten gab, hatte er einst im Sommersemester 1986 in Hamburg eine Vorlesung bei Georg Ruppelt besucht.

In ihrer Laudation rühmte Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, die Vielseitigkeit ihres Kollegen Ruppelt: "Wenn er nicht Bibliothekar ist, ist er ein Schriftsteller, der Vergnügen daran hat, spielerisch mit Sprache umzugehen." Tatsächlich kann Ruppelt auf mehr als 1000 Veröffentlichungen verweisen. Angesichts all der Lobreden fehlten dem Geehrten jedoch fast die Worte. Der bekennende Donaldist griff auf die Sprache des Comic-Helden zurück und bedankte sich mit einem einzigen Wort: "Schluck!"

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Unterwegs mit den Brandermittlern der Polizei

Ihr Job zählt nicht gerade zu den beliebtesten bei der Polizei, denn einen großen Teil ihrer Arbeitszeit wühlen Michael Muszinsky und Michael Krummel im Dreck. Sie müssen Ursachen von Bränden ermitteln und inmitten von Schutt nach Spuren auf die Täter suchen. Ein Besuch.