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Vorwürfe gegen 96-Nachwuchskicker abgeschwächt

Geplanter Überfall Vorwürfe gegen 96-Nachwuchskicker abgeschwächt

Die drei Nachwuchsspieler von Hannover 96, die einen Überfall auf eine Spielhalle in Lauenau geplant haben sollen, kommen aller Voraussicht nach glimpflicher davon als vermutet. Wie die Staatsanwaltschaft Bückeburg Freitag itteilte, hat sie besonders schwerwiegende Tatvorwürfe fallen gelassen.

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Die Staatsanwaltschaft hat die Vorwürfe gegen drei Nachwuchsspieler von Hannover 96 abgeschwächt: Sie sollen einen Überfall auf eine Spielhalle geplant haben.

Quelle: Archiv

Hannover. Verantworten sollen sich die drei 19-Jährigen nun noch wegen Diebstahls (von zwei Autokennzeichen) und Urkundenfälschung (meint das Anbringen der gestohlenen Kennzeichen an ihrem Auto). Einem der drei Beschuldigten wird zudem ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen: In einem Fahrzeug fand die Polizei einen Schreckschussrevolver sowie verschiedenartige scharfe Munition, die nicht zu dieser Waffe passte.

Die Akten seien jetzt an das Amtsgericht Stadthagen weitergeleitet worden, sagte Martin Appelbaum, leitender Oberstaatsanwalt in Bückeburg. Dort soll sich ein Jugendrichter des Falls annehmen. Ob und wann das Verfahren eröffnet wird, ist aber noch ungewiss.

Die drei U19-Spieler, so die bisherigen Erkenntnisse, hatten sich im Februar dieses Jahres im Audi eines Spielervaters auf den Weg nach Lauenau gemacht, um eine Spielhalle zu überfallen. Dort montierten sie zwei gestohlene Nummernschilder an ihr Auto – und bekamen es offenbar mit der Angst zu tun. Sie fuhren zurück nach Hannover und stellten das Fahrzeug in der Nordstadt im Halteverbot ab. Als die Polizei entdeckte, dass dort ein Audi mit zwei verschiedenen Kennzeichen parkte, kamen die Ermittlungen in Gang. „Doch weil die drei Männer nach Auffassung der Staatsanwaltschaft frühzeitig von der geplanten Tat zurückgetreten sind“, so Appelbaum, „haben wir keine Anklage wegen versuchten Raubs erhoben.“

Einer der drei jungen 96-Spieler, die inzwischen wieder in der U19 mitmachen dürfen, war diese Woche noch aus anderen Gründen aufgefallen. Der Abwehrspieler hatte es nach einer Stadtbahn-Schwarzfahrt versäumt, einen ihm vom Amtsgericht auferlegten eintägigen Hilfsdienst zu absolvieren. Zudem war er zu einem neuerlichen Gerichtstermin am Dienstag nicht erschienen.

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