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Gerd Andres will für die SPD in den Rat

Früherer Parlamentarische Staatssekretär Gerd Andres will für die SPD in den Rat

Der frühere Bundestagsabgeordnete und ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Gerd Andres (63) will überraschend bei der Kommunalwahl im Bezirk Buchholz-Kleefeld für den Rat der Stadt gewählt werden. Der Grund: „Positionen der SPD scheinen mir dort etwas unterbelichtet zu sein.“

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„Ich war schon viel“: Gerd Andres.

Quelle: Striewe

Hannover . Die SPD stellt in dem Stadtteil mit dem Ratspolitiker Henning Hofmann sogar den Bezirksbürgermeister, beide Ämter gingen aber nicht, meint Andres. Hofmann werde nicht als SPD-Politiker wahrgenommen. Es gebe Themen, etwa das Oststadtkrankenhaus mit Hunderten Flüchtlingen, in dessen Nachbarschaft er „wachsendes Unbehagen bei oberflächlicher Konfliktfreiheit“ bemerke.

Hofmann selbst hat am Wochenende gegenüber Genossen angekündigt, erneut in Hannover für Rat und Bezirksbürgermeisteramt zu kandidieren. Offenbar hat er sich von seinem Plan verabschiedet, in Springe als hauptamtlicher Bürgermeister zu kandidieren. Die Parteibasis muss entscheiden, wen sie aufstellt. Hofmann war am Abend nicht zu erreichen.

Andres saß 22 Jahre im Bundestag, zehn Jahre war er Staatssekretär unter Schröder und Merkel. Kokett zählt er auf, was in der SPD eigentlich gegen ihn spräche: „kein Migrant, keine Frau, nicht jung.“ Ein verheirateter älterer weißer Mann will den Platz für eine Ratsperiode. Und dann mehr, Rats-Fraktionsvorsitz? Andres sagt:  „Ich war schon viel, ich bin schon was, ich muss nichts mehr werden.“ Weiteres zeige sich.

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