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Gereizte Stimmung bei Pegida-Demonstration

Nächste Kundgebung Ostermontag Gereizte Stimmung bei Pegida-Demonstration

Bei der Pegida-Demonstration Montagabend ist es nicht so ruhig zugegangen wie zuletzt bei vergleichbaren Kundgebungen. Statt der zuletzt knapp 20 standen in den Reihen der Islam-Gegner rund 50 Teilnehmer in aufgeheizter Stimmung den zahlenmäßig erneut überlegenen Pegida-Gegnern aus dem linken Spektrum gegenüber.

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Mit einem größeren Aufgebot hält die Polizei die Pegida-Anhänger und Gegendemonstranten voneinander fern.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Weil sich die Pegida-Bewegung  in Hannover gespalten hat, demonstrierten die Islamfeinde am Montag am Georgsplatz und nicht wie die abgespaltene Hagida-Bewegung eine Woche zuvor auf dem Opernplatz.

Auf dem Georgsplatz haben 50 Pegida-Anhänger am 23. März demonstriert.

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Am Rande der Kundgebung attackierten einzelne Islam-Gegner Pressefotografen und drückten deren Kameras herunter. Die Angreifer trugen nach Augenzeugenberichten die in rechtsextremen Kreisen beliebte Kleidung der Marke Thor Steinar. Die Polizei ging dazwischen, um die Situationen zu entschärfen.

Beim dem diesmal wieder angekündigten Pegida-Spaziergang – de facto ein Demonstrationszug – durch Baring-, Oster-, Windmühlen- und Georgstraße zurück zum Opernplatz verfügte die Polizei, dass die Teilnehmer der Kundgebung nur auf dem Bürgersteig und nicht auf der Fahrbahn marschieren durften. Die Beamten bildeten dabei an mehreren Abschnitten der Strecke eine Kette, um in der weiterhin gereizten Stimmung Pegida-Anhänger und deren Gegner von einander zu trennen.

Zu Beginn des Protests hatten die Gegner der Kundgebung sich vor einem Restaurant am Georgsplatz hinter einer Polizeiabsperrung versammelt und von dort durch mit Buh-Rufen versucht, die Pegida-Redner zu stören. Gegen 20 Uhr wurde der Protest ohne weitere Zwischenfälle beendet. Die Organisatoren kündigten an, das nächste Mal am Ostermontag in Hannovers City zu demonstrieren.

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