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Gericht entscheidet: Orthopäde muss Geldbuße zahlen

Amtsgericht Hannover Gericht entscheidet: Orthopäde muss Geldbuße zahlen

Der hannoversche Orthopäde, der wegen Betrugs, Nötigung und Beleidigung verurteilt wurde und eine Geldbuße in Höhe von 40.000 Euro entrichten soll, die Summe aber für unangemessen hoch hielt, muss zahlen.

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Ein hannoverscher Orthopäde wurde am Amtsgericht Hannover wegen Betrugs verurteilt. Er soll 40.000 Euro Strafe zahlen.

Quelle: Symbolfoto

Hannover. Wie Presserichter Jens Buck auf Anfrage mitteilte, hat der zuständige Richter Hans-Jochen Siecken den Einspruch des Arztes zurückgewiesen. Dieser hatte den Orthopäden zu 80 Tagessätzen à 500 Euro verurteilt. Die Einnahmen aus der Praxis mitsamt ihrer Privatpatienten sowie die Erträge, die ein von dem Mediziner betriebenes Fitnessstudio abwerfe, würden einen geschätzten Tagesverdienst von 500 Euro rechtfertigen. Das Einkommen von Berufskollegen bewege sich in ähnlichen Dimensionen.

Der in der Innenstadt tätige Arzt war verurteilt worden, weil er im November 2010 einer Prostituierten einen Teil ihres Lohns vorenthalten und sie später in seiner Praxis eingeschlossen hatte. Am gleichen Tag belästigte er einen Taxifahrer sexuell und wollte die entsprechende Fahrt nicht bezahlen. In einem Polizeirevier lieferte er sich anschließend heftige Diskussionen mit den Beamten. Weil er einige Zeit darauf erneut einen Taxifahrer prellte, wurde die zunächst moderate Strafe deutlich aufgestockt. Zudem erschien der Mediziner mehrfach nicht zu Gerichtsterminen. Schließlich erkannte er den Schuldspruch von 80 Tagessätzen grundsätzlich an – meinte aber, dass das Gericht nur 170 Euro Verdienst pro Tag ansetzen dürfe. Doch den entsprechenden Einspruch lehnte Richter Siecken nun ab.

Dem Orthopäden droht noch ein weiteres Verfahren. Nach Auskunft von Jens Buck hat die Staatsanwaltschaft gegen den Arzt Anklage wegen Vergewaltigung erhoben. Der Prozess wird aber aller Voraussicht nach erst im nächsten Jahr beginnen.

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Seit zwei Jahren hält ein hannoverscher Orthopäde die Justiz zum Narren. Der 53-Jährige muss sich wegen Betruges, Nötigung und Beleidigung verantworten.

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