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Hannovers Polizei kämpft mit der Ausstattung

Mehr Geld gefordert Hannovers Polizei kämpft mit der Ausstattung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen fordert von der Landesregierung eine bessere Ausstattung der Kollegen auf den Wachen. Insbesondere der Fuhrpark der Behörden sei besorgniserregend.

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Die Gewerkschaft der Polizei bemängelt die Ausstattung der Polizei.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. „Die Streifenwagen in vielen Dienststellen sind überaltert und reparaturanfällig“, sagt Dietmar Schilff, Landes-Chef der GdP. Die Gewerkschaft hatte sich bei ihren Mitgliedern in ganz Niedersachsen umgehört und dabei von den zum Teil unglaublichen Zuständen erfahren, die auf einigen Revieren vorherrschen. Demnach gibt es überalterte Dienstfahrzeuge in mehreren Kommissariaten der Polizeidirektion Hannover – zum Teil mit erheblichen Laufleistungen.

Ein Wagen soll rund 300 000 Kilometer, ein weiterer sogar etwa 400 000 Kilometer auf dem Tacho haben. Nach HAZ-Informationen steht den Beamten in einem Polizeikommissariat lediglich ein Streifenwagen zur Verfügung. Eine andere Polizeistation muss sogar vollkommen ohne Streifenwagen auskommen. „Hier muss gerade angesichts der Terrorsituation sofort gegengesteuert werden. Die Sicherheit meiner Kolleginnen und Kollegen sowie der Bevölkerung muss Vorrang haben vor haushälterischen Argumenten“, sagt Schilff.

Nach Auffassung der Polizeigewerkschaft muss zudem jeder eingesetzte Streifen- und Zivilwagen aufgerüstet werden. Jedes Fahrzeug muss, so fordert es die GdP, eine Maschinenpistole des Typs MP 5 mit entsprechender Sicherungseinrichtung für den Kofferraum erhalten. Neben den zwei Schutzwesten der Klasse vier – die sogenannten Plattenträger – pro Streifenwagen, benötigten die Einsatzkräfte darüber hinaus in jedem dieser Fahrzeuge zusätzlich Schutzhelme neueren Datums, die einen Beschuss aushalten, erklärte Schilff. „Besonders wichtig bei diesen Investitionen ist, dass die Finanzmittel nicht an anderer Stelle im Polizeietat gestrichen werden. Die Polizei braucht umgehend mehr Geld, Finanzminister und Ministerpräsident müssen sich endlich bewegen“, sagt der Gewerkschafter.

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