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Kurden-Demo in der City läuft friedlich ab

Großaufgebot der Polizei ist vor Ort Kurden-Demo in der City läuft friedlich ab

Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei haben am Sonnabendnachmittag 250 Kurden und Sympathisanten friedlich in der Innenstadt demonstriert. Die Veranstaltung begann mit großer Verspätung, endete aber eine Stunde früher als geplant, weil die Route durch die City deutlich abgekürzt wurde.

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Friedliche Demonstration in der Innenstadt.

Quelle: Michael Wallmueller

Hannover. Unter anderem war die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Polizei aus Göttingen nach Hannover abkommandiert. Allein am Opernplatz standen 15 Großraumfahrzeuge der Polizei mit Sicherheitskräften. Durch die City selbst rollten immer wieder Streifenfahrzeuge. Damit sollten Scharmützel wie vor einer Woche im Ansatz unterbunden werden.

250 Kurden und Sympathisanten haben sich zu einer Demonstration in der Innenstadt von Hannover getroffen.

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Der Demonstrationszug setzte sich allerdings deutlich später in Bewegung als geplant: Zunächst musste ein Lautsprecher auf einen Wagen montiert werden. Auch der starke Regen ließ die etwa 250 Kurden und Sympathisanten aus der linken Szene länger als zunächst gedacht am Opernplatz verweilen. Dann ging es nach einer Schweigeminute los. Die Teilnehmer riefen dann lautstark den Namen des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan. Außerdem skandierten sie an die Adresse des türkischen Präsidenten "Erdogan Terrorist" und "Erdogan Faschist".

Wie vor einer Woche wollten die Kurden gegen ihre Kriminalisierung in der Türkei, aber auch in Deutschland, protestieren. Sie wiesen auf die Angriffe der Türkei gegen die PKK hin. In letzter Minute wurde die Route des Demonstrationszuges noch geändert: Statt über über die Georgstraße, Baringstraße, Osterstraße und Karmarschstraße bis zum Leibnizufer, von dort über die Goethestraße zum Steintor, ging es direkt vom Opernplatz über den Kröpcke zum Steintor, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Gegen 17 Uhr war die friedlich verlaufene Veranstaltung beendet.

Vor einer Woche war es zu zahlreichen Ausschreitungen zwischen Kurden und Türken bei einer Demonstration gekommen. Ein Kurde war bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter stellte sich später der Polizei.

jki/sbü

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