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Aus der Stadt Der Steintorplatz verändert sein Gesicht
Hannover Aus der Stadt Der Steintorplatz verändert sein Gesicht
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00:28 08.10.2015
Von Conrad von Meding
Die ungefähre Skizze macht es deutlich: Die Torhäuser verengen den weiten Platz zu einem schmalen Durchgang. Quelle: Archivfoto: Wilde, Montage: Winternheimer/Llorens
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Hannover

Am Mittwoch sollen die Baupolitiker des Rates informiert werden, damit im Bebauungsplanverfahren die Bürgerbeteiligung starten kann.

Die Planung für die zwei Torhäuser auf dem Steintorplatz ist umstritten. Immer wieder gibt es Stimmen, die fordern, nicht zu viele Innenstadtplätze mit Häusern auszufüllen. Schließlich wird derzeit auf dem Klagesmarkt und auf dem Marstall gebaut, auch am Köbelinger Markt sind Neubauten geplant. Die Stadt will damit einerseits die Innenstadt aufwerten und andererseits auch mehr Wohnraum schaffen.

Stadtbaurat Uwe Bodemann sagte am Montag auf der Investorenmesse Expo-Real in München, dass das Grundstück zunehmend an Attraktivität gewinne. „Wie in einem Türschloss greifen jetzt Riegel ineinander: Die D-Linie wird dort fertiggestellt, der Goseriedeplatz ist umgebaut, die Lange Laube zur Fahrradstraße umgestaltet.“ Die beiden Häuser sollen sechs- bis siebengeschossig werden. In den unteren Etagen sind Geschäfte geplant. In den oberen Stockwerken sollen überwiegend Wohnungen entstehen.

City-2020-Debatte zur Entwicklung der Innenstadt

Die Pläne waren Bestandteil der City-2020-Debatte zur Entwicklung der Innenstadt. Sie basieren auf Entwürfen der hannoverschen Architekten Jabusch + Schneider, die bereits im Jahr 2007 vorgestellt und damals von der Verlagsgesellschaft Madsack im Zusammenhang mit dem Umbau der Langen Laube finanziert worden waren.

Der Rat hatte zwar 2009 das Bebauungsplanverfahren gestartet. Seitdem aber ruhten die Planungen, weil sich zunächst kein Investor fand. Jetzt sollen sie mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung wieder aufgenommen werden. Als erstes Gremium muss sich im November der Bezirksrat Mitte mit dem Projekt beschäftigen.

Die Bebauung gilt als kompliziert, weil unter den Häusern eine U-Bahntrasse verläuft. Baurat Bodemann sagt aber, solche Punkte seien lösbar, die Gespräche mit dem Investor verliefen „sehr vielversprechend“.

Mehr zum Thema

Einen Text zur Neugestaltung des ehemaligen Maritim-Hotels und zu weiteren Bauvorhaben in der Stadt finden Sie nach einem Klick auf den jeweiligen Link.

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