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Diese Baustellen haben bald ein Ende

Großbaustellen in Hannover Diese Baustellen haben bald ein Ende

Bis zum Beginn der Schulzeit sollen mehrere Großbaustellen in der Stadt abgeschlossen sein - unter anderem am Lindener Markt und auf der Legionsbrücke. Bis die Kurt-Schumacher-Straße wieder frei wird, dauert es allerdings noch. Die Baustelle wird teurer als geplant. 

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Baustelle der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße.

Quelle: Dröse

Hannover. Mehrere Großbaustellen in Hannover werden zu Beginn der Schulzeit beendet, etwa die Gleisarbeiten am Lindener Markt und auf der Legionsbrücke. Damit habe man alle Terminvorgaben eingehalten, heißt es vonseiten der für den Gleisbau zuständigen Infrastrukturgesellschaft (Infra). Auch Baustellen, die noch andauern, seien im Zeitplan.

„Auf der Kurt-Schumacher-Straße kann der Verkehr wie geplant ab Ende November wieder fließen“, sagt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke. Nach Weihnachten gingen die Bauarbeiten zwar weiter, aber eine Belastung, wie sie die Geschäftsleute und Einkaufsbummler derzeit erlebten, gebe es nicht wieder.

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Derzeit ist die City-Strecke zwischen Ernst-August-Platz und Goseriede voll gesperrt. Auf der Straße errichtet die Infra einen Hochbahnsteig, zudem werden Bäume gepflanzt und die Fahrbahn erneuert. Kritiker des Ausbaus für die Stadtbahnlinien 10 und 17 sind der Ansicht, dass es für den Verkehr nach dem Umbau zu eng wird, vor allem für Radfahrer. „Wir haben einen Kompromiss finden müssen, der die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt“, sagt Harcke. Ein 2,30 Meter breiter Fahrradstreifen werde im Abschnitt zwischen Goseriede und Herschelstraße aufgemalt. Im weiteren Verlauf der Straße Richtung Hauptbahnhof richte man eine verkehrsberuhigte Zone ein, in der Autos nur Tempo 20 fahren dürfen.

Der Umbau der Kurt-Schumacher-Straße wird teurer als geplant. Vor drei Jahren schätzte die Infra die Bausumme auf 3,8 Millionen Euro, inzwischen geht sie von 5,5 Millionen Euro aus. Das sei keine Kostenexplosion, betont Harcke. „Die Pläne haben sich geändert, und das ist mit neuen Kosten verbunden.“ So gerate der Hochbahnsteig auf der Kurt-Schumacher-Straße deutlich länger.

Im kommenden Jahr wird es neue Verkehrsbehinderungen in der City geben. Dann beginnt die Infra, die Unterführung zwischen Ernst-August-Galerie und Hauptbahnhof für die Durchfahrt der Stadtbahnen zu präparieren. Der Untergrund muss deutlich abgesenkt werden, damit die Züge durchpassen. Sie sollen später bis zum Raschplatz fahren. „Wenn wir den Boden absenken, befinden wir uns wieder auf dem ursprünglichen Straßenniveau von vor 100 Jahren“, sagt Infra-Prokurist Martin Vey.

Auch die Gleisarbeiten und der Bau des Hochbahnsteigs auf dem Großen Hillen in Kirchrode nähert sich nach einer gefühlten Ewigkeit dem Ende. Schon jetzt fährt dort wieder die Stadtbahn, bis zum Weihnachtsgeschäft soll der größte Teil der Bauarbeiten erledigt sein. „Wir verstehen, dass die Anwohner ungeduldig werden“, sagt Bauleiter Jürgen Wendt.

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