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Große Resonanz auf neues Portal „Hannover hilft“

Flüchtlingsunterstützung Große Resonanz auf neues Portal „Hannover hilft“

Kinderbetreuung, Dolmetscherangebote, Sportschuhe: Mehr als 100 Hilfsangebote sind bereits auf dem neuen Internetportal „Hannover hilft“ eingegangen. Die HAZ sammelt gemeinsam mit dem DRK, der Diakonie und den Johannitern Unterstützung für Flüchtlingsunterkünfte.

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Auch für Kinder sind bereits zahlreiche Hilfsangebote eingegangen.

Quelle: dpa

Hannover. Mehr als 100 Hannoveraner haben innerhalb der ersten Stunden ihre persönliche Unterstützung über das neue Internetportal „Hannover hilft“ der HAZ angeboten. Ganz vorne dabei: Oberbürgermeister Stefan Schostok, der privat fünf paar Schuhe spenden will. „Einfach, übersichtlich und wirklich hilfreich“ findet er das Projekt, von dem zunächst DRK, Diakonie und Johanniter profitieren - weitere Unterstützerkreise können sich anschließen.

Die Idee zu dem Portal war entstanden, weil sich Hannovers Flüchtlingsheime zwar grundsätzlich über Spenden freuen, angesichts der Dimension der Hilfe aber überfordert sind. An einigen Tagen waren Privatmenschen mit ganzen Wagenladungen voller Kleidung, Teppichen und Möbel vorgefahren und haben damit nicht nur die Lagerkapazitäten überfordert. Jetzt können hilfsbereite Hannoveraner gezielter helfen. HAZ-Onlineredakteur Michael Soboll hat eine Internetseite programmiert, über die unkompliziert Hilfe in den drei Rubriken Sachspenden, Zeitspenden oder Geldspenden angeboten werden kann. Die HAZ übermittelt die Übersicht in regelmäßigen Abständen an die Flüchtlingsheime, die sich gezielt das heraussuchen können, was benötigt wird.

Fahrräder, Kleidung, Bücher werden angeboten - aber vor allem auch Zeitspenden. Die 32-jährige Daniela Hadem-Kälber aus der List etwa kann sich vorstellen, Kinder zu betreuen und dabei Sprachkenntnisse zu vermitteln - dank ihrer 15-monatigen Tochter hat sie mit beidem Erfahrung. Eine Neurologin spricht fließend Farsi und bietet im Stadtgebiet medizinische Beratung und Dolmetschertätigkeit an. Auch Bianca Moldenhauer aus Wettbergen arbeitet im Medizinsektor und will helfen - gerne etwa als Patin eines Minderjährigen. Warum? „Wenn Menschen in Not sind, ist es doch selbstverständlich, dass wir sie an unserem Glück teilhaben lassen“, sagt sie. Matthias von Samson aus der Oststadt ist angetan davon, dass über das Portal so konkret abgefragt wird, wer was wo anbietet: „Ich bin mit dem Rad unterwegs und will nicht weit fahren, um zu helfen“, sagt er. Er war viel im Ausland und ist handwerklich geschickt. Er ist sich sicher: „Wenn mich jemand kontaktiert, dann finden wir schon etwas.“

Hier geht es zum Portal "Hannover hilft"

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