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Warum starb der 36-Jährige in der Sushi-Bar?

Tödlicher Streit in A2-Center Warum starb der 36-Jährige in der Sushi-Bar?

Die Gründe, die zu dem tödlichen Streit in einer Sushi-Bar im A2-Center in Altwarmbüchen geführt haben, sind weiter unklar. Der 29-jährige Vietnamese, der am Montag den 36-Jährigen erstochen hatte, sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Er hatte unmittelbar nach seiner Festnahme gestanden.

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Quelle: Elsner

Hannover. Der 29-jährige Vietnamese, der am Montag in einer Sushi-Bar im A2-Einkaufszentrum in Altwarmbüchen einen 36-Jährigen erstochen hatte, sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Er hatte unmittelbar nach seiner Festnahme gestanden, in dem Lokal mit einem Messer auf seinen Landsmann eingestochen zu haben. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar.

Die Polizei ermittelt nach einem Tötungsdelikt im A 2- Einkaufs-Center in Altwarmbüchen.

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Wie die Polizei bestätigt, handelt es sich bei dem Opfer um einen leitenden Angestellten des Asia-Imbiss. Nach HAZ-Informationen ist der Tote der Mann der Inhaberin des Lokals. Bei dem geständigen Täter handelt es sich um einen Mann, der zumindest eine Zeit lang in der Sushi-Bar gearbeitet hat. „Ob er noch als Angestellter gilt oder nicht, darüber gibt es unterschiedliche Darstellungsweisen“, sagt Polizeisprecher Holger Hilgenberg. Möglicherweise hat dieser Umstand den Streit ausgelöst, der dem 36-Jährigen am Montagnachmittag zum Verhängnis wurde. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die beiden Männer sich wegen noch ausstehendem Lohn uneins gewesen sind. „Die Ermittlungen sind noch am Anfang“, sagt der Behördensprecher.

Der 29-Jährige hatte das Lokal am Montag gegen 14.30 Uhr betreten und war zu dem 36-Jährigen in die Küche gegangen. Dort kam es zu dem Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 29-Jährige zu einem Messer, dass in der Küche lag und fügte seinem Kontrahenten vor den Augen von zwei Mitarbeitern die tödlichen Verletzungen zu. Zeugen versuchten, erste Hilfe zu leisten. Doch für den 36-Jährigen, der neben seiner Frau auch drei Kinder hinterlässt, kam jede Hilfe zu spät. Als der 29-Jährige mit blutverschmierter Kleidung aus der Küche in den Gastraum gerannt kam, ergriffen die rund ein Dutzend Gäste der Sushi-Bar ebenfalls die Flucht. Zeugen verfolgten den 29-Jährigen zu einer nahe gelegenen Stadtbahnhaltestelle. Dort konnte die inzwischen eingetroffene Polizei den Flüchtenden stellen und festnehmen.

Der Tatort ist weiterhin von der Polizei gesperrt und versiegelt. Noch ist unklar, wann das Lokal wieder frei gegeben wird und ob der Imbiss dann wieder eröffnet.  

  

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