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Aus der Stadt Grüne Welle auf der Vahrenwalder Straße
Hannover Aus der Stadt Grüne Welle auf der Vahrenwalder Straße
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07:18 17.08.2012
Von Andreas Schinkel
Die gesamte Strecke der Vahrenwalder Straße zwischen Hamburger Allee und Langenhagen soll zur Tempo-50-Zone erklärt werden. Quelle: Tobias Kleinschmidt
Hannover

Dafür wird die gesamte Vahrenwalder Straße zwischen Hamburger Allee und Langenhagen zur Tempo-50-Zone erklärt. Bisher sind im Norden der Vahrenwalder Straße sogar 70 Kilometer pro Stunde erlaubt. Damit schaltet die Stadt bereits die sechste Straße auf grüne Welle – auch wenn die Verkehrsexperten den Begriff bewusst nicht in den Mund nehmen. „Es geht eher um Feinjustierung in der Signalsteuerung“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Vor drei Jahren wurden die Ampeln auf dem Straßenzug Langenforther Straße, Eulenkamp, Klingerstraße und Karl-Wiechert-Allee besser aufeinander abgestimmt. Danach war die Hildesheimer Straße im Bereich der Südstadt an der Reihe, anschließend wurde der gesamte Cityring auf grüne Welle geschaltet. Auf der Hildesheimer Straße erzielte die Stadt die besten Ergebnisse: Im morgendlichen Berufsverkehr reduzierte sich die Anzahl der Halte um 13 Prozent. Das lag daran, dass bei der Ampelschaltung weder auf Stadtbahn- noch Omnibusverkehr Rücksicht genommen werden musste. Auf den anderen Strecken, die fit für die grüne Welle gemacht wurden, gilt nach wie vor die von der rot-grünen Ratsmehrheit gewünschte Vorfahrt für Busse und Bahnen.

Hier setzt die Kritik von Ratsopposition und Autofahrerlobby an. „Solange Busse und Bahnen Vorrang haben, kann die grüne Welle nicht funktionieren“, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel. So komme es auf dem Cityring noch immer zu Staus, und auch auf der Karl-Wiechert-Allee sei der Verkehrsfluss nicht besser geworden. Der ADAC begrüßt zwar die Initiative der Stadt, sieht aber Vorrangschaltungen für Busse und Bahnen weiterhin skeptisch.

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