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Aus der Stadt Neue Wand für Sprayer in der City?
Hannover Aus der Stadt Neue Wand für Sprayer in der City?
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15:26 28.03.2017
Die alte Graffiti-Mauer an der Glocksee. Quelle: HAZ-Archiv
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Hannover

Die bunt besprühte Wand am Stadtwerke-Gebäude an der Glocksee gehörte vor ihrem Abriss zu den bekanntesten Graffiti-Mauern Hannovers – jetzt könnte es dort eine neue Chance für Sprüh-Kunst geben. Auf dem Enercity-Gelände entsteht der neue Hauptsitz des Unternehmens. Sechsgeschossige Häuser sind geplant, sogar ein Hochhaus mit 18 Stockwerken soll entstehen. Ein Architektenwettbewerb soll klären, wie die Gebäude aussehen. SPD und Grüne im Bezirksrat Mitte sehen in dem Bauvorhaben neue Möglichkeiten für Graffiti-Kunst an der Glocksee. Die FDP bleibt skeptisch.

„Könnte Enercity nicht eine Mauer zur Verfügung stellen?“, fragt Grünen-Fraktionschefin Julia Stock in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Die alte, abgerissene Graffiti-Wand sei über die Grenzen Hannovers hinaus bekannt gewesen. „Unter Gesichtspunkten des Stadtmarketings stünde eine neue Graffiti-Mauer einem kommunalen Unternehmen gut zu Gesicht“, meint Grünen-Bezirksratsherr Martin Nebendahl. FDP-Mann Wilfried Engelke hält nichts davon, frische Wände für Schmierereien zur Verfügung zu stellen.

Die Stadtwerke bleiben zurückhaltend und verweisen darauf, dass dort, wo zuvor die Graffiti-Wand stand, keine neuen Gebäude geplant sind.

Rückendeckung erhalten die Grünen aus dem Rathaus. Man habe eine Graffiti-Beauftragte in den Reihen der Verwaltung, sagt Stadtbezirksmanagerin Claudia Göttler. „Formulieren Sie doch einen Antrag, eine adäquate Fläche in der City ausfindig zu machen“, fordert Göttler das Gremium auf.

asl 

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