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Grüne wollen nur noch eine Spur am Maschsee-Ufer

Veränderungen am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Grüne wollen nur noch eine Spur am Maschsee-Ufer

Hat das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer eine oder zwei Spuren? Diese Frage hatte ein Prozess um einen Unfall vor dem Amtsgericht aufgeworfen. Die Grünen wollen auf die Verkehrssituation reagieren: Sie fordern die Verengung der Straße auf eine Spur und ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern.

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Die Grünen wollen die Verkehrssituation am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ändern.

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. Tempo 30, Verengung auf nur je eine Fahrspur je Richtung und eine neue Buslinie – die Grünen schlagen ein Bündel von Maßnahmen für das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee vor. „Die Uferstraße ist entweder verstopft, wird als Rennstrecke benutzt oder ist während des Maschseefestes mit Auf- und Abbau einen Monat lang für Radfahrer nicht nutzbar“, sagt Hannovers Grünen-Chef Daniel Gardemin. Das müsse sich ändern. Es sei an der Zeit, ein Konzept für das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zu entwickeln.

Anlass für den Vorstoß des Parteichefs ist ein Bericht der HAZ über Autofahrer, die sich auf der Fahrbahn ins Gehege gekommen waren. Der Unfall endete vor Gericht und warf grundsätzliche Fragen zur Sicherheit auf der Straße auf. Die Verbindungsstrecke zwischen City und südlichen Stadtteilen wird vierspurig befahren, obwohl die Fahrbahnen weitestgehend unmarkiert sind. Lediglich in Kreuzungsbereichen teilen Linien die Straße in vier Spuren. Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde handelt es sich beim Rudolf-von-Bennigsen-Ufer um eine zweispurige Straße, doch das Überholen und Nebeneinanderfahren werde toleriert. Einen Unfallschwerpunkt erkennt die Polizei nicht.

Die Grünen schlagen vor, die Uferstraße umzugestalten. Der Fahrbahnbelag sei ohnehin sanierungsbedürftig, sagt Gardemin. Die Strecke soll sich auf zwei Spuren – je eine pro Richtung – verengen, eine neue Buslinie am Maschsee entlangführen und den Autoverkehr reduzieren. Tempo 30 soll auf der gesamten Länge der Strecke gelten. Zudem greift Gardemin eine Idee des ehemaligen Polizeipräsidenten Uwe Binias auf. Der hatte vorgeschlagen, die ufernahe Parkplatzreihe auf die gegenüberliegende Straßenseite zu verlagern. „Parkende Autos brauchen nun wirklich keine schöne Aussicht auf den Maschsee“, sagt Gardemin.

Die Forderung nach einem Konzept für die Uferstraße ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr waren sich CDU und Grüne im Bezirksrat Südstadt-Bult einig, dass auf der Strecke ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern nötig ist, vor allem aus Lärmschutzgründen.     

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