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Aus der Stadt Grünes Licht für Surfparadies auf der Leine
Hannover Aus der Stadt Grünes Licht für Surfparadies auf der Leine
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00:17 16.07.2015
Von Andreas Schinkel
Der Sportausschuss will das Projekt Leinewelle grundsätzlich zulassen. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

Zwar wolle man der Leinewelle keineswegs entgegenstehen, doch eine Anschubfinanzierung von 300.000 Euro sei dringend nötig. „Ohne Geld von der Stadt ist das Projekt zum Scheitern verurteilt“, sagte CDU-Ratsherr Dieter Küßner am Rande der Sitzung. Auch habe die Stadt die Möglichkeit, auf das Vorhaben einzuwirken, wenn sie sich finanziell beteiligt. Die CDU kritisierte zudem, dass Wasserflächen und Uferbereich den Surfern nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden dürfen.

Die Idee einer stehenden Welle stammt von dem Architekten und Gastronomen Heiko Heybey. Vor zwei Jahren stellte er seine Pläne zum ersten Mal vor und erfuhr sogar Unterstützung von Stefan Schostok, der damals noch im Wahlkampf stand. Nach seiner Amtsübernahme im Rathaus trat Schostok leicht auf die Bremse und verkündete, dass das Projekt weiterhin sein Wohlwollen finde, Heybey aber nicht mit Geld aus der klammen Stadtkasse rechnen könne. Bis zu 1,7 Millionen Euro soll die Anlage kosten, hinzu käme eine Fischtreppe, die sowohl der Fischereiverein als auch die Naturschutzbehörde fordern. Der Fischpfad würde allein bis zu 400 000 Euro verschlingen. Heybey und seine Unterstützer vertrauen darauf, genügend Sponsoren zu finden.

Sanierung des Stadionbads

Wenn die Athleten der Special Olympics ihre Wettkämpfe im Stadionbad beendet haben, halten sogleich Baukolonnen Einzug. Am 13. Juni 2016, gleich nach dem Ende der Spiele für geistig Behinderte, beginnt die Sanierung des Stadionbads. Die Arbeiten schlagen mit fast 2,7 Millionen Euro zu Buche. Die Modernisierung des Stadionbads gehört zu den größten Ausgabeposten im Sanierungsprogramm für städtische Bäder. Gestern gaben die Sportpolitiker einhellig ihre Zustimmung zu den Plänen. Duschen, Toiletten, Empfangshalle und der Sprungturm sollen erneuert werden. Die Bauzeit beträgt sechs Monate.

OB rechtfertigt Hallenbelegung

Insgesamt acht Sporthallen in Hannover dienen derzeit als provisorische Flüchtlingsunterkunft. Die CDU hat im Sportausschuss das Thema aufgegriffen und OB Schostok um Stellungsnahme gebeten. Der wies noch einmal darauf hin, dass die Kapazitäten in den regulären Unterkünften erschöpft seien. „Die Fluktuation in den Wohnheimen ist noch immer zu gering. Abgänge und Zuzüge halten sich nicht die Waage“, sagte er. Systematisch habe die Verwaltung untersucht, welche Turnhallen überhaupt für eine Unterbringung infrage kommen. Ergebnis: Von 152 Sporthallen insgesamt sind es 14, bei denen sich die Unannehmlichkeiten für Schüler und Sportler in Grenzen halten. Das bedeutet, dass die Stadt noch in sechs Hallen Flüchtlinge einquartieren könnte.

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