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Hannover bekommt neue Geburtsklinik

Mutter-Kind-Zentrum Auf der Bult Hannover bekommt neue Geburtsklinik

Der Weg für den Bau einer neuen Geburtsklinik in Hannover ist frei. Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes hat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt, einen Zuschuss von 35 Millionen Euro für den Bau des sogenannten Mutter-Kind-Zentrums des evangelischen Klinikbetreibers Diakovere zu genehmigen.

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Neue Geburtshilfe für Hannover: 2020 könnte die Klinik dann fertiggestellt sein.

Quelle: dpa

Hannover. Entsprechende HAZ-Informationen bestätigte der Sprecher des Landessozialministeriums, Uwe Hildebrandt. Das Land zahle das Geld aus dem sogenannten Sondervermögen für Krankenhausinvestitionen. Voraussetzung dafür sei eine abschließende Prüfung der Oberfinanzdirektion über die genaue Förderhöhe für die Mutter-Kind-Klinik sowie die noch ausstehende Zustimmung des Landtages zum Sondervermögen.

Diakovere will die beiden Geburtskliniken der Henriettenstiftung und des Friederikenstifts unter einem Dach in dem Mutter-Kind-Zentrum zusammenlegen. Geplant ist ein Bau direkt am Kinderkrankenhaus Auf der Bult. Die Kinderklinik übernimmt schon jetzt die Frühgeborenenversorgung von Henriettenstiftung und Friederikenstift.

Das geplante Mutter-Kind-Zentrum sei Teil der Medizinstrategie von Diakovere, sagte Unternehmenssprecher Achim Balkhoff. „Die geburtshilfliche Versorgung in Hannover würde durch ein Mutter-Kind-Zentrum entscheidend verbessert“, betonte er. Eine offizielle Benachrichtigung durch das Land Niedersachsen an Diakovere, ob eine Förderung des Projekts Teil des Sonderprogramms sei, stehe allerdings noch aus. „Sollten wir diese Nachricht erhalten, würden wir uns natürlich sehr freuen und gemeinsam mit allen Beteiligten die notwendigen Planungen zügig vorantreiben.“

Der genaue Standort der Mutter-Kind-Klinik auf dem Gelände steht noch nicht fest. Diakovere wolle ihn mit der Stadt und dem Kinderkrankenhaus Auf der Bult absprechen. Nach dem derzeitigen Stand geht man davon aus, dass Ende 2018 mit dem Bau begonnen werden kann. 2020 könnte die Klinik dann fertiggestellt sein. Diakovere hatte ursprünglich eine frühere Inbetriebnahme geplant. Eigentlich sollte die Mutter-Kind-Klinik bereits im kommenden Jahr ihre Türen öffnen.

Nach der Inbetriebnahme der Mutter-Kind-Klinik Auf der Bult soll es in Kirchrode keine Krankenhausabteilung von Diakovere mehr geben. Die dort ebenfalls noch ansässigen Klinken für Geriatrie und für Psychosomatik sollen in den Gebäuden der Henriettenstiftung in der Marienstraße unterkommen. Die Gebäude in Kirchrode will Diakovere anschließend im Bereich der Altenhilfe weiter nutzen.

Das Unternehmen will auch den Standort des Friederikenstifts in der Marienstraße aufgeben. Das Gebäude, in dem derzeit die Handchirurgie untergebracht ist, soll verkauft werden, die Klinik zum Friederikenstift in die Humboldstraße ziehen. Zuvor entsteht dort ein Neubau, der ebenfalls aus dem Sondervermögen des Landes bezuschusst werden soll.

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