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Peta erhebt neue Vorwürfe gegen den Zoo

Gutachten liegt vor Peta erhebt neue Vorwürfe gegen den Zoo

Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich seit Monaten mit den Misshandlungsvorwürfen gegen den Zoo Hannover. Peta wirft ihm vor, Elefanten misshandelt zu haben. Geben Gutachten nun Aufschluss? Gleichzeitig hat Peta neue Vorwürfe gegen den Zoo erhoben.

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Zoobesucher beobachten die spielenden Elefanten im Zoo in Hannover. Ob Pfleger die Tiere misshandelt haben, soll der Prozess klären.

Quelle: Ole Spata/dpa

Hannover. Nach der Strafanzeige von Peta gegen den Zoo Hannover wegen mutmaßlicher Misshandlungen von Elefanten liegen nun alle von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachten vor. „Das letzte Gutachten ist heute angekommen“, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die abschließende Prüfung der Unterlagen werde aber noch einige Zeit dauern.

Neue Vorwürfe von Peta

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich eine Augenzeugin bei ihnen gemeldet habe. Die Frau hatte nach Angaben von Peta "vergangene Woche" – also offenbar Ende Juli – im Zoo beobachtet, wie ein Tierpfleger einem der Elefanten „einen Elefantenhaken mit Gewalt in die Haut gerammt hat“. Sie hat demnach auch geschildert, dass die Elefanten entspannt wirkten, bis die Tierpfleger das Gehege betraten. Den Tieren sei der plötzlich ansteigende Stress anzumerken gewesen. Damit erhebt Peta neue Vorwürfe gegen Zoo – ohne dafür allerdings Beweise oder Belege vorzulegen.

Mehr als 100 Tierschützer haben am Sonnabend vor dem Zoo in Hannover demonstriert. Hintergrund sind die Vorwürfe, dass Pfleger im Zoo Elefanten misshandeln würden. 

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Die Staatsanwältin bestätigte, dass Peta ihrer Behörde mitgeteilt habe, dass es eine Zeugin gebe, die etwas beobachtet haben will. „Wir werden sie demnächst vernehmen“, so Söfker weiter.

Videos zeigen vermeintliche Misshandlung

Auch Videos wertet die Staatsanwaltschaft in dem Fall aus. Peta hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch umfangreiches Filmmaterial nachgereicht. Rückblick: Im Frühjahr wurde bekannt, dass Peta den Zoopflegern vorwirft, die Elefanten mit Haken und Peitschen zu misshandeln. Heimlich von Peta aufgenommene Videos hatte das ARD-Magazin „Report Mainz“ am 4. April gezeigt. Die Aufnahmen stammten vom Herbst 2016 von Kameras in der Elefantenanlage des Zoos.

Zoo lädt Experten ein

Peta hatte die Zoo-Verantwortlichen wegen Tierquälerei angezeigt. Der Zoo weist die Vorwürfe nach wie vor zurück und lässt die Herde von Experten begutachten. Schon kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe waren Professoren der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) im Zoo, um die Elefanten und ihr Verhalten anzuschauen. Ende Juli seien zudem zwei Experten der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) nach Hannover gekommen, teilte der Zoo Hannover mit.

„Sie haben die Elefantenherde in Augenschein genommen und lange auf der Anlage beobachtet, die Tagesprotokolle, veterinärmedizinische Aufzeichnungen und das Ausbildungskonzept durchgesehen“, schilderte eine Zoo-Sprecherin. Darüber hinaus hätten die Experten eine kommentierte Fütterung im Zoo verfolgt und Trainingsabläufe mit den Mitarbeitern durchgesprochen.

Einschätzung steht noch aus

Es habe intensive Gespräche geben. Die Begutachtung sei aber noch nicht abgeschlossen, hieß es vom Zoo. Weitere Experten-Termine sollen folgen, bevor die EAZA eine finale Einschätzung abgeben kann.

dpa/sbü

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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das Ermittlungsverfahren gegen den Zoo wegen der mutmaßlichen Misshandlung von Elefanten eingestellt. Die Tierrechtsorganisation Peta hatte den Zoo im April angezeigt und den Einsatz sogenannter Elefantenhaken gegen die Tiere kritisiert.

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