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Aus der Stadt "Die Runde macht Lust auf mehr"
Hannover Aus der Stadt "Die Runde macht Lust auf mehr"
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16:21 26.03.2017
Von Simon Benne
Mit Stöcken am Maschsee unterwegs: Nordic-Walking-Training mit der HAZ. Quelle: Suppa
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Hannover

Leicht liegen sie in der Hand. Das sind keine knorrigen Wanderstäbe, das ist ein Stück Hightech: "Die Stöcke sind aus einem hochwertigen Karbon-Mix - beim Gehen vibrieren sie leicht nach", sagt Werner Schulz von Det's Laufshop. Der 59-Jährige gibt an diesem Vormittag die Stöcke aus: "Die Schlaufen müssen ungefähr auf der Höhe des Bauchnabels sein", erklärt er.

Anlässlich der Gesundheitswochen „Fit & Gesund“ lädt die HAZ ihre Leser zur Nordic-Walking-Runde am Maschsee ein. Mit dabei sind nicht nur Hannah Suppa, stellvertretende Chefredakteurin, und HAZ-Redakteure wie Simon Benne, sondern auch Laufexperten.  

Mehr als 100 Teilnehmer sind gekommen, um im Rahmen der HAZ-Gesundheitswochen "Fit und gesund" eine Nordic-Walking-Runde am Maschsee zu drehen. Viele versuchen sich zum ersten Mal in dieser Sportart: "Ich gehe gerne wandern - da könnte auch Nordic Walking etwas für mich sein", sagt die 78-jährige Heide Tongers. Andere sind selbst schon Routiniers: Die stellvertretende Chefredakteurin Hannah Suppa hat ihre eigenen Stöcke mitgebracht, sie kennt die Sportart bereits. Ebenso wie Gerrit Weisberg, der seit fünf Jahren regelmäßig walkt: "Nordic Walking ist etwas für jedes Alter", sagt der Arzt: "Meinen Rückenpatienten empfehle ich es, weil es gut für die Wirbelsäule ist."

Da spricht er Rainer Gusky aus der Seele. Seit 2003 ist der 56-Jährige Trainer beim Turn-Klubb zu Hannover - und er schwört auf diese Sportart: "Nordic Walking regt den Stoffwechsel an, stabilisiert den Blutdruck - und wenn man es richtig macht, kommen 600 Körpermuskeln zum Einsatz", sagt er. Dafür, dass man es richtig macht, ist an diesem Tag er zuständig.

Rainer Gusky erklärt, dass man den Arm durchstrecken muss und dass der linke Fuß gemeinsam mit dem rechten Arm nach vorne gehen muss: "Das ist die Diagonaltaktik", sagt er. Es schadet nichts, das Gehen ab und zu neu zu erlernen, indem man sich den eigenen Bewegungsablauf wieder bewusst macht. Dann geht es los: Die Schrittlänge entspricht etwa der Stocklänge, die Hände öffnen sich beim Abstoßen - und verausgaben muss sich niemand: "Immer sprechfähig bleiben", sagt Trainer Gusky locker.

Der Morgen war anfangs noch diesig, doch als die große Gruppe zur Maschseerunde startet, bricht die Sonne durch. Unterwegs gibt Gusky Tipps: "Mehr Rumpfrotation", ruft er, "und lasst die Arme lang." Günther Skrabs achtet genau auf die Technik: Mehr als 30 Marathons ist der 73-jährige gelaufen. "Jetzt ist die Bandscheibe im Eimer", sagt er. "Nordic Walking könnte vielleicht eine Alternative für mich sein."

Nach einer Dreiviertelstunde ist die große Truppe wieder am Ausgangspunkt angelangt - und mancher hat Blut geleckt: "Die Runde macht Lust auf mehr", sagt eine Teilnehmerin. Sie schüttelt sich aus: "Und dass bei mir gerade 600 Muskeln im Einsatz waren, glaube ich sofort."

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