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HAZ-Redakteur Mathias Klein ausgezeichnet

Spitze Feder HAZ-Redakteur Mathias Klein ausgezeichnet

Für seine kritischen Berichte zum Regionsklinikum und zur Abfallpolitik ist der HAZ-Redakteur Mathias Klein mit dem ersten Preis der „Spitzen Feder“, dem Journalistenpreis des Steuerzahlerbunds Niedersachsen-Bremen, ausgezeichnet worden.

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„Gespür für Schlagzeilen“: Journalist Klein (l.), Steuerzahlerchef Zentgraf.

Quelle: Surrey

Hannover. Der Vorsitzende Bernhard Zentgraf lobte in seiner Laudatio, dass Klein beim Klinikum „die wirtschaftliche Schieflage und die organisatorischen Mängel“ präzise herausgearbeitet und „nicht an Kritik an den parteipolitischen Kämpfen um Macht und Einfluss gespart“ habe. Im Streit um Müllentsorgung und -gebühren habe der Journalist „die schwierige Materie mit anschaulichen Beispielen und aufklärenden Berichten dargelegt“. Insgesamt waren 25 Medienbeiträge für den Preis eingereicht worden - die Jury habe ihr Votum einmütig gefällt, sagte Zentgraf.

Mathias Klein, der sich in der HAZ-Lokalredaktion schwerpunktmäßig um Regionspolitik kümmert, hat die beiden Konfliktthemen über mehrere Jahre begleitet - nicht immer zur Freude der Verantwortlichen im Regionshaus. Genau das aber lobte die Jury, der Marlis Fertmann, Fernsehchefin im NDR-Landesfunkhaus, ebenso angehörte wie Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung, und Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands.

Ein Journalist habe „den Auftrag, die Öffentlichkeit unabhängig zu informieren und dafür seinen Finger in Wunden zu legen“, sagte Zentgraf: „Dafür braucht er vor allem Mut, Hartnäckigkeit und auch Sachverstand.“ Den zweiten Preis erhielt die Deister-Weser-Zeitung für ihre Berichterstattung über Fehlplanungen beim Bau des „Schulzentrums Nord“ in Hameln, den dritten Preis die Journalistin Josy Wübben vom NDR-Fernsehen für ihre Berichterstattung über Kostennachteile von kleinen Grundschulen.

Der Bund der Steuerzahler, der in Niedersachsen-Bremen rund 33 000 Mitglieder hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, öffentliche Geldverschwendung und Planungsunfug anzuprangern. Jährlich veröffentlicht er sein Schwarzbuch, in dem er Missstände aufs Korn nimmt. In diesem Punkt zögen Journalisten und Steuerzahlerbund an einem Strang, sagte Zentgraf vor prominenten Gästen wie IHK-Chef Heinz Schrage, Stadtkämmerer Marc Hansmann, dem neuen Vorsitzenden der Steuerberaterkammer Niedersachsen, Carsten Fischer, oder dem Präsidenten des Deutschen Steuerzahlerbunds, Reiner Holznagel.

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