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Aus der Stadt Wer macht den besten Burger in Hannover?
Hannover Aus der Stadt Wer macht den besten Burger in Hannover?
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11:30 25.10.2017
Burger neben Burger: Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Quelle: dpa
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Hannover

Buletten. Im Brötchen. Das sollte so schwierig nicht sein, könnte man meinen. Ist es aber doch. Denn das Burgerbraten, -stapeln und -essen ist eine hohe Kunst. Die HAZ hat für den „Kostprobe“-Burger-Test fünf Grillstuben aufgesucht: Jim Block am Kröpcke, Jerry’s/Henry’s, Play off, Ohnesorg und Rox Diner. Das Ohnesorg hat leider inzwischen geschlossen - dafür kommt Duke Burger hinzu.

Die fünf Besten im Überblick

Jerry’s/Henry’s

Der beste Burger der Stadt, wie Jerry’s im Internet wirbt? Wohl zumindest der größte. Geschmacklich dominiert das Röstaroma des Rindfleischs, der Rest bleibt blass. Zum weitgehend ungewürzten Fleischberg werden extra Saucen serviert: Majonnaise, eine Art Sour Cream und eine Tomaten-Zwiebel-Paprika-Soße stehen zur Auswahl. Auf Bestellung sind auch Alternativen zum Rindfleisch möglich – etwa ein Cheeseburger mit Hähnchenbrust. 

Jerry’s: Kramerstraße 10
Tel.: (05 11) 35 39 32 50
www.jerryshannover.de
Geöffnet: ab 16 Uhr,
sonnabends ab 11 Uhr

Henry’s: Georgstraße 50
Telefon (05 11) 32 32 22
www.henrysgriddle.de
Geöffnet: täglich ab 12 Uhr

Bei Henry’s Griddle, dem Schwesterladen an der Georgstraße, hat die Masse des California Burger (10,20 Euro) auch Klasse. Eine laut Karte hausgemachte pikante Guacamole mit Avocado und Zwiebeln ergänzt den ebenfalls sauber gebratenen Fleischklops (diesmal im Standardformat von 210 Gramm) gut. Nebenbei bemerkt: Die Speisekarten der beiden Restaurants gleichen sich, bei Henry’s sind die Burger aber 20 Cent teurer. Gleichermaßen hervorragend sind die Pommes frites.

Das Fazit von Ralf Heußinger: Rindfleisch in seiner reinsten Form

Duke Burger

Sehr zu empfehlen beim Duke Burger ist der Gorgonzola-Burger mit gebratenen Zwiebeln, Birne und Gorgonzola (6,90 Euro) oder der BBQ-Burger mit gebratenenen Zwiebeln, Käse, Bacon und Barbecue-Soße (6,90 Euro). Die klassischen Pommes frites kommen kross und heiß aufs Tablett. Statt Tellern gibt es hier Metalltabletts, die mit Papier abgedeckt werden. 

Lange Laube 16, 
30159 Hannover

Geöffnet: 11 bis 21 Uhr

Das Fazit von Ronald Meyer-Arlt: Hamburgerbräterei ohne 
Amerikafolklore. Möglicherweise vielleicht doch die besten Hamburger der Stadt.

 

Play off

Wer kein Fleisch isst, muss bei Play Off auf Hamburger nicht verzichten: Zu den besten vegetarischen Bratbrötchen der Stadt gehört ohne Zweifel der Veggie Burger (6,50 Euro) von Play Off im Obergeschoss der Ernst-August-Galerie: In einem kleinen Ciabattabrötchen liegt dort eine dicke Scheibe gebratener Halloumi. Der meist aus Kuh- oder Schafsmilch hergestellte Grillkäse, der auf Zypern fast schon Nationalgericht ist, zerfließt nicht beim Erhitzen. Er schmeckt leicht salzig.

Ernst-August-Galerie,
Telefon (05 11) 5 68 49 90 
www.restaurant.play-off-berlin.de,
Geöffnet: täglich 9 bis 21 Uhr (Küchenschluss 20 Uhr).

Etwas grüner Salat, Zwiebeln, eine Tomatenscheibe und süß-sauer eingelegte Gurkenscheiben dazu, ein bisschen Grillketchup, Cocktailsoße und Mayonnaise darüber – fertig ist der ausgezeichnet komponierte Burger. Bei Play Off sind im Preis eine anständige Portion knusprige Pommes frites und ein winziger Klacks amerikanischer Krautsalat, sogenannter Coleslaw, inklusive. Ketchup gibt es gratis, Mayonnaise zu den Pommes kostet hingegen 60 Cent Aufpreis.

Das Fazit von Helmuth Klausing: Die wohl besten vegetarischen Bratbrötchen der Stadt

Rox Diner

Engelbosteler Damm 7, Nordstadt
Telefon: (05 11) 89 73 16 61
www.roxdiner.de
Geöffnet: Dienstag bis Donnerstag 11.30 bis 22 Uhr, Freitag 11.30 bis 23 Uhr, Sonnabend 15.30 bis 23 Uhr, Sonntag 15.30 bis 22 Uhr

Die Burgerauswahl bei Rox Diner ist groß, und die Burger selbst sind es auch. Es gibt sie in L (7,90 Euro für den Classic Burger), XL (10,90 Euro) und XXL (13,90 Euro). Uns reichte L. Und das war auch gut so. Die klassischen Burger waren in Ordnung, das Fleisch verströmte schöne Röstaromen, der Salat war knackig, die BBQ Soße von angenehmer Schärfe.

Das Fazit von Ronald Meyer-Arlt: Originelle Ideen, aber enttäuschendes Ergebnis

Jim Block

Georgstraße 35, City 
Telefon: (05 11) 12 35 75 91
www.jim-block.de
Geöffnet: Sonntag bis Donnerstag 11.30 bis 22 Uhr, Freitag und Sonnabend 11.30 bis 23 Uhr

Beim Jim Block Caesar Menü (8,50 Euro, der Einzelpreis liegt bei 6,30 Euro) ist der Burger mit Rucola, Grana Padano und Madurai-Soße gefüllt. Schön wäre gewesen, wenn die Brötchenhälften etwas warm, die Soße etwas schärfer und vom Hartkäse etwas mehr da gewesen wäre. Der JB Mini wiederum ist für Kinder ein durchaus ausreichend großer Hamburger, dazu Pommes oder knackiges Knoblauchbrot mit einem 0,3-Liter-Getränk und einer Mini-Überraschung für 5,10 Euro.

Das Fazit von Heike Manssen: Zu Gast beim Jim freut Kinder und Erwachsene

So schmeckt es den Hannoveranern 

Da wir sowohl mit der Auswahl als auch dem Testurteil natürlich nicht alle Geschmäcker getroffen haben, wollten wir wissen, wo es den Hannoveranern am besten schmeckt. Und die Meinungen, die uns per Mail, Twitter und Facebook erreichten, gehen weit auseinander.

Nils Wintering schreibt bei Facebook zum HAZ-Test: "Ich hab dort überall gegessen! Ohnesorg machen die besten Burger der Stadt - fertig!". Zahlreiche Leser sind jedoch anderer Meinung: Sie finden, die besten Burger der Stadt gibt es im Mel's Diner an der Hildesheimer Straße. „Mit Abstand der beste Burger weit und breit", kommentiert Amrei Meyer. Auch die Burger im Curry Culum an der Rückertstraße stehen bei unseren Lesern hoch im Kurs: „Wenn ihr wirklich mal den allerbesten Burger in Hannover essen wollt , dann müsst ihr in das Curry Culum gehen", schreibt Manuela Stenzel. So sieht es auch Sabine Behrendt bei Twitter. Ebenfalls mehrfach genannt wurden das O'curry am Steintor – sowie das Spandau auf dem E-Damm, wo es für Dennis Lachmann die "best Burger in Town" gibt. Weitere Lieblingsläden in Sachen Burger: das Dublin Inn in der Brüderstraße (Tweet von @aeonvoom), Piccoli's Roadhouse (Facebook-Post von Sascha Pickel), der Linden Burger auf der Limmerstraße (Facebook-Post von Derya Basaran), das Extrakt in der Nordstadt (Facebook-Post von Basti Rhymes), das Roadhouse in der Nikolaistraße (Martin Kowollik per Mail). Einige Hannoveraner gehen in Sachen Burger jedoch noch einen ganz anderen Weg: Sie machen ihn einfach selbst.

Geschmäcker, so zeigt sich, sind eben auch bei Burgern verschieden. Und so bleibt: Hauptsache es schmeckt!

frs

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