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Aus der Stadt Und wo kann ich grillen?
Hannover Aus der Stadt Und wo kann ich grillen?
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00:17 25.08.2015
Finn, Anja, Nabor, Heide, Leonie und Yvonne nutzen auf der Hoppenstedtwiese hinter dem Eintracht-Sportgelände wie derzeit viele Hannoveraner das schöne Wetter, um draußen zu grillen. Quelle: Surrey
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Hannover

Ein köstlicher Duft zieht über die Hoppenstedtwiese in der Südstadt. Bratwürste, Cevapcici und Geflügel brutzeln auf dem Grill von Anja und Yvonne. Leonie (9) und Finn (11), Yvonnes Kinder, lassen sich das Gegrillte schmecken, und auch Anjas Sohn Nabor (8) greift hungrig zu. Oma Heide ist auch mit dabei. „Hier ist es schön ruhig, deshalb kommen wir oft her“, erzählt sie. Schon landet die nächste Wurst auf dem Teller.

„In Hannover gibt es reichlich Möglichkeiten zum Grillen“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Neben der Hoppenstedtwiese gehören auch der Georgengarten und das Weddigenufer entlang der Leine zu den beliebtesten Grillplätzen in Hannover. Auch an diesem Wochenende werden sich hier zahlreiche Familien, Studenten und sonstige Grillfreunde einfinden, um bei schönem Wetter ein geselliges Barbecue zu genießen.

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die Seen rund um die Stadt. Die Ricklinger Kiesteiche sind schnell erreichbar und bieten zudem ein tolles Ambiente. Außerhalb von Hannover finden sich weitere Seen, die beliebte Ausflugsziele an heißen Sommertagen sind: Der Blaue See in Garbsen lockt mit besonders klarem Wasser und zahlreichen Grillmöglichkeiten. Die gibt es auch am Silbersee in Langenhagen.

Wer sich den Transport des eigenen Grills sparen will, dem kommen die offiziellen Grillplätze in der Region Hannover gelegen. Ein beliebter Anlaufpunkt ist das Wiesenhaus in Laatzen: Dort stehen zwei fest installierte Grills für bis zu 50 Personen zur Verfügung, die gegen eine Gebühr von 13 Euro pro Stunde gemietet werden können. Informationen zu diesem und weiteren Grillplätzen in der Region finden sich auf der Internetseite der Stadt Hannover.

Wer grillen will, muss Regeln beachten

Aber wie gesund und umweltfreundlich ist die sommerliche Lieblingsbeschäftigung der Deutschen eigentlich? Wenn man ein paar Dinge beachtet, steht dem Vergnügen eigentlich nichts im Wege. Es sollte zum Beispiel unbedingt vermieden werden, dass das Fleisch eine schwarze Kruste bekommt. Das kann krebserregend wirken. Auch Aluminium-Grillschalen in Verbindung mit salzigen oder mit Zitronensaft gewürzten Speisen sind nicht empfehlenswert, da das Aluminium darauf übergehen kann. Dem grünen Gewissen tut Kohle mit dem FSC-Siegel aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung gut. Und da Fleischherstellung generell nicht gerade umweltfreundlich ist: Einfach mal statt des Steaks verschiedenes Gemüse oder Käse aufs Feuer legen. Das Aufräumen nach dem Essen sollte dabei selbstverständlich sein.

Eine umweltfreundliche Alternative zum Holzkohlegrill bieten transportable Gasgrills aus dem Campingfachhandel.  Damit lässt sich der Schadstoffausstoß reduzieren.

Im Stadtgebiet ist es auf den meisten öffentlichen Grünflächen grundsätzlich möglich, zu grillen. Es gibt aber Regeln: So darf ausschließlich mit Holzkohle und nicht unterhalb von Bäumen gegrillt werden. Außerdem muss die Kohle direkt im Anschluss gelöscht werden.

Dix weist zudem darauf hin, dass das Grillen außerhalb von Park- und Grünanlagen verboten ist. Spezielle Regelungen gibt es für den Maschpark sowie den Großen Garten und den Berggarten: In diesen „Gartendenkmälern“ ist Grillen generell untersagt. Auch für Wälder wie die Eilenriede gilt solch ein Verbot. Bei anhaltender Trockenheit sollte außerdem komplett aufs Barbecue verzichtet werden. Hält man sich an diese Regeln, dürfte ein schönes Grillerlebnis garantiert sein. Guten Hunger!

von Elena Everding und Marius Klingemann

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