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HAZ-Volontäre gewinnen den Ludwig-Erhard-Preis

Auszeichnung für Wasserstadt-Dossier HAZ-Volontäre gewinnen den Ludwig-Erhard-Preis

Die HAZ-Volontäre sind erneut für das Multimedia-Dossier zur Wasserstadt in Limmer ausgezeichnet worden. Am Mittwoch erhielten sie in Berlin den mit 5000 Euro dotierten Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik.

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Laudator Ulric Papendick überreicht die Urkunden an Katharina Derlin, Sabine Gurol, Lisa Malecha, Nils Oehlschläger, Isabell Rollenhagen und Linda Tonn.

Quelle: Dirk Hasskarl/Ludwig-Erhard-Stiftung

Hannover/Berlin. Erneut sind die HAZ-Volontäre für ihre multimediale Berichterstattung über die Entstehung der Wasserstadt in Limmer ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt in Berlin haben die Nachwuchsjournalisten den mit 5000 Euro dotierten Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik erhalten. Der Preis wird jährlich verliehen und zeichnet Presseartikel, Hörfunk- und Fernsehsendungen und wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, die zur Erhaltung und Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft beitragen. 

„Das ganze Team der HAZ ist stolz auf die neuerliche Auszeichnung unseres Nachwuchs-Projekts. Sie zeigt, dass unsere jungen Journalisten gerade in der lokalen Arbeit neue Wege gehen – und damit Leser wie Fachleute überraschen und begeistern können", sagte HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt.

Arbeit wird an folgende Volontärs-Generation weitergegeben

Im Juli 2016 begannen die Volontäre - und teilweise inzwischen Redakteure - Sabine Gurol, Isabell Rollenhagen, Katharina Derlin, Linda Tonn, Lisa Malecha und Nils Oehlschläger mit der multimedialen Berichterstattung auf dem Blog wasserstadt.haz.de. Mittlerweile haben sie die Arbeit an dem Langzeit-Projekt an die folgende Volontärs-Generation mit Julia Polley, Mario Moers, Carina Bahl, Tomma Petersen und Andrea Brack weitergegeben. So wird die HAZ der Bau der Wasserstadt von den ersten Planungen, dem Spatenstich, bis zum Bezug der neuen Wohnhäuser über viele Jahre begleiten.

Wasserstadt

Hier geht's zum Multimedia-Dossier.

Bei der Preisverleihung lobte Laudator Ulric Papendick, der Geschäftsführer der Kölner Journalistenschule, vor allem die Tatsache, dass die Berichterstattung von Generation zu Generation weitergereicht wird. "Für ein Projekt dieser Dimension sind die zwei Jahre eines Volontariats nicht lang genug", sagte er. "Auf diese Weise sind mittlerweile mehr als 40 Beiträge erschienen, die ein wirklich spannendes und lebendiges Bild dieses gewaltigen Projekts zeigen." Es sei bemerkenswert, dass die HAZ die jüngsten Mitarbeiter mit einer so wichtigen Berichterstattung betraue. Das Wasserstadt-Dossier wurde bereits mit dem Medienpreis der Bundesarchitektenkammer ausgezeichnet und fand außerdem lobende Erwähnung beim Ernst-Schneider-Preis der Deutschen Industrie- und Handelskammer. 

Was ist die Wasserstadt in Limmer?

Die Wasserstadt in Limmer ist eines der größten Wohnbauprojekte der Stadt Hannover. Für rund 3500 Menschen sollen auf ehemaligen Werksgelände der Continental im Westen der Stadt etwa 1800 neue Wohnungen entstehen.

Wie berichten die Volontäre?

Im April wird auf dem Gelände der Wasserstadt Limmer der erste Spatenstich gesetzt - ein großer Moment für die Stadt Hannover, und auch die Volontäre sind dabei. Sie berichten live für haz.de, drehen Videos und führen für eine große Print- Geschichte Gespräche mit Investoren und dem Bauherrn.

Mittlerweile verschwinden jeden Menge Rohre in dem Boden, auf den Continental einst Öl, Reinigungsmittel und Gummireste kippte. Gemeinsam mit einem Experten für Bodenkunde werfen die Volontäre einen Blick unter die Erde, um herauszufinden, wie unbeschwert künftige Bewohner dort leben und gärtnern können. 

Währenddessen locken die baufälligen Gebäude und Türme am Rand der künftigen Wasserstadt immer mehr urbane Abenteurer an. Was macht die Faszination der Ruinen aus? Mit der 360-Grad-Kamera begeben sich die Volontäre auf Spurensuche. Ein Gespräch mit den meist jungen Menschen zeigt: Viele wollen, dass die Überbleibsel der Fabrik erhalten bleiben.

Und warum nicht mal selbst Sand von A nach B schaufeln? Gesagt getan: Ein Ausprobiert auf dem Bagger zeigte, dass das Bedienen einer solch großen Maschine nicht so einfach ist wie es immer aussieht und Multitasking erfordert. 

Was können die Volontäre lernen?

Für die Volontäre der HAZ ist die Arbeit an dem Wasserstadt-Dossier eine Möglichkeit, ein lokalpolitisches Thema eigenverantwortlich und umfassend zu begleiten. Sie lernen die unterschiedlichen Facetten eines so großen Bauvorhabens kennen, sprechen mit den verschiedenen Parteien und können sich in neuen crossmedialen Erzählformaten ausprobieren.

red

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