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HCC erwartet Einbußen durch 96-Abstieg

Umsatzausfälle HCC erwartet Einbußen durch 96-Abstieg

Der Chef des Hannover Congress Centrums (HCC), Joachim König, befürchtet durch den Abstieg von Hannover 96 in die 2. Liga Einbußen von 200 000 bis 400 000 Euro bei der Gastronomie im Stadion. Die genaue Summe hänge von mehreren Faktoren ab, sagte König Montag im für das HCC zuständigen Ratsausschuss.

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Nach dem Abstieg von 96 erwartet das HCC Umsatzeinbußen – im Vordergrund das im Bau befindliche Nachwuchsleistungszentrum des Vereins.

Quelle: Archiv

Hannover. Sollte 96 in der nächsten Saison besonders viele Montagsspiele haben und an den Montagen auch noch die besonders attraktiven Gegner bekommen, würden insgesamt nicht so viele Zuschauer ins Stadion gehen. Das würde sich dann besonders negativ auf die Umsätze beim Catering in der Arena auswirken. Wenn die Mannschaft aber mit attraktiven Spielen vorne in der Tabelle mitspiele, werde der Einbruch aus der Bewirtung der Zuschauer nicht ganz so stark ausfallen. „Vielleicht sind wir im Herbst ein bisschen schlauer.“ Auf Erfahrungen mit der 2. Liga könne man nicht zurückgreifen. Zum einen liege die letzte Spielzeit in der niedrigeren Klasse bereits 14 Jahre zurück. „Die Erfahrungen von damals sind heute nicht mehr relevant“, sagte König. Außerdem habe in der HDI-Arena ausschließlich Erstliga-Fußball stattgefunden. „Die Eckwerte der Logistik lassen sich nicht so einfach auf die 2. Liga übertragen.“ Deshalb verfahre das HCC mit seinem Ansatz ähnlich wie Hannover 96. „Der Verein hat sein Budget für die 2. Liga halbiert, das machen wir auch für die HDI-Arena“, betonte er.

König erhielt von den Ausschussmitgliedern Lob für die gute Veranstaltungsbilanz des vorigen Jahres. Im Jahr 2015 hatten trotz des Umbaus des 
Kuppelsaals im HCC 1081 Veranstaltungen mit rund 440 000 Teilnehmern 
stattgefunden. Zum Vergleich: 2014 gab es 1110 Veranstaltungen mit rund 410 000 Besuchern und im Jahr insgesamt 1124 Veranstaltungen, die von rund 380 000 Gästen besucht wurden. Es sei den Mitarbeitern gelungen, zahlreiche Veranstaltungen vom Kuppelsaal in andere Räume umzuleiten, berichtete König.

Zwar stehe das HCC mit anderen Kongresscentren in Hannover wie der Messe oder dem Schloss in Konkurrenz. Ziel müsse es aber sein, insgesamt mehr Veranstaltungen nach Hannover zu holen. Das Schloss habe bislang eine „eigenwillige Marketingstrategie“ verfolgt, das habe es dem HCC bisher leichter gemacht. „Aber das hat sich jetzt geändert“, sagte König.

Das HCC sei an der Auslastungsgrenze angekommen, erläuterte er. Denn während der Sommerferien und um „Feiertagsblöcke“ wie Ostern und Pfingsten gebe es keine Kongresse. In Hannover könnten zudem während der großen Messen keine Kongresse stattfinden. „Dann gibt es keine oder nur sehr teure Hotelzimmer“, sagte der HCC-Chef. Die Jahresbilanz legt das HCC im Juni vor.

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