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Strengere Regeln für Straßenmusiker gefordert

Feste Orte und Zeiten Strengere Regeln für Straßenmusiker gefordert

Stundenlang „Take Five“ auf der Klarinette und zur passenden Jahreszeit „Jingle Bells“ als Dauerschleife – Hannovers City-Kaufleute fühlen sich von allzu aufdringlicher Straßenmusik gestört und wünschen sich von der Stadt strengere Regeln.

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Musiker in Hannovers Innenstadt.

Quelle: Marta Krajinović

Hannover. Bei der Jahreshauptversammlung der City-Gemeinschaft gestern Abend im GOP gab Geschäftsführer Martin Prenzler ein paar Hörproben der täglichen Beschallung zum Besten. „Hannover ist zwar Unesco City of Music, aber beim Thema Straßenmusik wird die Toleranzgrenze oft überschritten“, sagte er.

In der Innenstadt von Hannover spielen täglich die unterschiedlichsten Straßenmusiker. Unsere Fotografin Marta Krajinović war auf einem Streifzug durch die City und hat einige von ihnen fotografiert.

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Die Stadt solle Spielorte in der City verbindlich festlegen und bestimmen, dass nur eine halbe Stunde an einem Ort musiziert werden darf, fordert die City-Gemeinschaft. Zwar ruft die Stadt in einem Merkblatt für Musiker schon jetzt dazu auf, nach einer Spielstunde den Ort zu wechseln, aber es drohen bei Nichtbeachtung keine Konsequenzen. „Die Musiker könnten eine Art Ausweis bekommen“, sagt Prenzler. Auf dem Papier sollten zugleich in mehreren Sprachen die verbindlichen Regeln aufgelistet werden. So weit wie in München wolle er aber nicht gehen. Dort müssen Straßenmusiker vor ihrem Auftritt ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und vor einer Jury vorspielen.

Zudem bereitet den Kaufleuten die Verkehrssituation auf der Kurt-Schumacher-Straße Sorgen. An Freitagabenden und Sonnabenden seien die Parkhäuser rund um die Straße derart voll, dass Kunden bis zu eineinhalb Stunde auf die Ausfahrt warteten, berichtet Prenzler. Wenn jetzt die Bauarbeiten für die Hochbahnsteige beginnen, und die Straße im Zuge der D-Linien-Planung aufgerissen wird, dürfte sich das Problem noch verschärfen, fürchten die City-Händler. „Wir wünschen uns daher, dass die Polizei an manchen Tagen den Verkehr regelt“, sagt Prenzler.

Die City-Gemeinschaft hat den 48-jährigen Klaus Hibbe zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Hibbe ist als geschäftsführender Vorstand beim Fairkaufhaus tätig.  Hibbe kündigt an, demnächst eine weitere Fairkaufhaus-Niederlassung in Mühlenberg zu eröffnen.      

 

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