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Aus der Stadt So heizen Händler jetzt das Weihnachtsgeschäft an
Hannover Aus der Stadt So heizen Händler jetzt das Weihnachtsgeschäft an
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07:39 25.11.2016
Deutsche in Konsumlaune: Für viele Händler beginnt jetzt die wichtigste Zeit des Jahres.  Quelle: dpa
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Hannover

Die Kaufleute in Niedersachsen und Bremen setzen auf einen erfolgreichen Auftakt des Weihnachtsgeschäfts. Spezielle Sonderangebote rund um aus Amerika herübergeschwappte Aktionstage befeuerten schon vor dem Fest die Konsumlust, so der Handelsverband Niedersachsen-Bremen. "Ich war selbst erstaunt, wie der Trend um Cyber Monday oder Black Friday aus dem Internet in der realen Welt der deutschen Innenstädte ankam", sagt Geschäftsführer Hans-Joachim Rambow.

Für dieses Jahr erwartet er einen Umsatz von 9 Milliarden Euro. Im Vorjahr habe der Weihnachtsumsatz im niedersächsischen und bremischen Einzelhandel bei etwa 8,7 Milliarden Euro gelegen. Trendsetter unter den Geschenkartikeln für das Fest hat Rambow bisher allerdings noch nicht entdeckt. Er rechnet damit, dass der eigentliche Ansturm in den Geschäften erneut in den Tagen kurz vor Weihnachten einsetzt.

Im Trend: Gutscheine und Geld

Die Menschen würde allgemein immer kurzfristiger einkaufen. Im Trend lägen Gutscheine oder Geldgeschenke, die in den Wochen nach dem Fest zum Einkauf genutzt würden. Rambow: "Deshalb ist es auch falsch, das Weihnachtsgeschäft schon am 27. Dezember bewerten zu wollen – das geht erst einen Monat später."

Die Branche der Unterhaltungselektronik dagegen sieht das Geschäft durch die gute Konsum-Stimmung in Deutschland beflügelt. Voraussichtlich werde das Umsatzvolumen rund 9,3 Milliarden Euro erreichen, das wäre ein Zuwachs um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Branchenverband gfu am Freitag mit. Das letzte Quartal ist traditionell das stärkste für die Branche. Laut den Prognosen dürfte es in diesem Jahr mehr als 30 Prozent des Jahresumsatzes ausmachen.

Deutsche in Konsumlaune

Erstmals seit fünf Jahren entwickle sich in diesem Jahr auch das Geschäft mit TV-Geräten positiv, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, der dpa. Generell profitiere die Branche hierzulande von steigenden Einkommen, Rentenerhöhungen, der niedrigen Arbeitslosenquote sowie einem weiterhin bestehenden Ersatzbedarf etwa an TV-Geräten, sagte Kamp. Auch die Umstellung des Antennenfernsehens auf den neuen Standard DVB-T2 HD werde die Anschaffung neuer Geräte befördern.

Die Marktforscher der Nürnberger GfK hatten bereits am Donnerstag in Frankfurt betont, dass sich die Konsumfreude der Deutschen bessere. Für Weihnachtsgeschenke wollen die Menschen in Deutschland im Schnitt 280 Euro ausgeben – und damit 6 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Eingefleischte Weihnachtsfans – der GfK-Umfrage zufolge jeder zweite Deutsche (49 Prozent) – planen sogar mit 324 Euro. Insgesamt wollen neun von zehn Verbrauchern (90 Prozent) zum Fest etwas verschenken.

dpa

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