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Haftstrafen für Tod von Obdachlosen in Bothfeld

Bluttat in Trinkerszene Haftstrafen für Tod von Obdachlosen in Bothfeld

Zwei Männer aus der Trinker- und Obdachlosenszene sind vom Schwurgericht wegen vorsätzlichen Vollrauschs zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Polen einen Obdachlosen aus Lettland erschlagen haben. Dabei sei nicht auszuschließen, dass die beiden Männer zum Tatzeitpunkt einen Alkoholpegel von rund 5 Promille hatten.

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Die Leiche war in einem Waldstück in Bothfeld gefunden worden.

Quelle: Uwe Dillenberg (Archiv)

Hannover. Die Tat geschah im September 2015 im sogenannten „Polen-Lager“, einem Elendscamp in Bothfeld.  Das 36-jährige Opfer war brutal zusammengeschlagen und -getreten worden und einen qualvollen Tod gestorben. Kazimierz K. bekam eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten auferlegt, sein Trinkkumpan Piotr W. vier Jahre.

Die Staatsanwaltschaft hatte dafür plädiert, K. wegen Totschlags zu neun Jahren Haft zu verurteilen, W. zu acht Jahren und neun Monaten. Das Gericht allerdings mochte den Tätern keinen Tötungsvorsatz unterstellen, ging eher von einem Körperverletzungsdelikt mit Todesfolge aus. Aufgrund ihrer hohen Alkoholisierung seien die 35 und 36 Jahre alten Angeklagten zwar schuldunfähig gewesen, dies enthebe sie aber nicht von der Verantwortung, sich vorsätzlich betrunken und im Vollrausch einen Menschen getötet zu haben. Die Verteidiger Christian Neumann und Oliver Langer hatten auf Freispruch plädiert; sie kündigten an, Revision einzulegen.

In Bothfeld ist Anfang September 2015 die Leiche eines 36 Jahre alten Mannes entdeckt worden. 

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