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Hannoveranerin bekommt Bundesverdienstkreuz

Ehrung beim Bundespräsidenten Hannoveranerin bekommt Bundesverdienstkreuz

Die islamische Juristin und Theologin Hamideh Mohagheghi hat von Bundespräsident Joachim Gauck den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland bekommen. Die Hannoveranerin wurde für ihren Einsatz beim interreligiösen Dialog ausgezeichnet.

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Die islamische Juristin und Theologin Hamideh Mohagheghi. 

Quelle: Michael Thomas (Archiv)

Hannover/Berlin. Bundespräsident Joachim Gauck hat am Dienstag in Berlin 13 Frauen und 16 Männer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Unter den Geehrten ist die islamische Juristin und Theologin Hamideh Mohagheghi aus Hannover, die sich seit vielen Jahren bundesweit für den interreligiösen Dialog einsetzt. Die aus dem Iran stammende Wissenschaftlerin ist unter anderem islamische Sprecherin des Rates der Religionen in Hannover.

Einem Fachpublikum ist die Theologin auch durch Vorträge zur Stellung der Frau im Islam und zum islamischen Alltag in den westlichen Gesellschaften bekannt. Häufig war sie zu Gast bei Evangelischen Kirchentagen und Katholikentagen.

Aus Niedersachsen wurde zudem der Neurologe Hermann Munzel aus Weyhe bei Bremen ausgezeichnet. Munzel initiiert den Angaben zufolge seit mehr als zwölf Jahren ehrenamtlich Hilfsgütertransporte für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen in Ost- und Südosteuropa, vor allem auf den Balkan. Dafür hat er ein internationales Netzwerk aufgebaut, dem neben Speditionsunternehmen auch die Motorradclubs Eurobiker angehören.

Auch Ulrike Hövelmann aus Bremen bekam einen Verdienstorden. Die frühere Lehrerin und ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete engagiere sich unter anderem mit der Initiative "BremerLeseLust" für die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Bremen, hieß es. Gauck sagte laut Redemanuskript bei der Ordensverleihung, wie wichtig das "Engagement für unser Miteinander gerade jetzt ist - 26 Jahre nach der Deutschen Einheit - das haben wir in Dresden, gestern und in den vergangenen Wochen, eindrücklich erlebt". In der sächsischen Landeshauptstadt waren die Feierlichkeiten am Montag durch "Pegida"-Anhänger und Rechtsradikale massiv gestört worden.

epd

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