Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Bezirksrat fordert kostenloses WLAN im Stadtteil
Hannover Aus der Stadt Bezirksrat fordert kostenloses WLAN im Stadtteil
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:31 03.01.2018
Der Bezirksrat Nord fordert kostenloses WLAN auch an öffentlichen Orten in den Stadtteilen, nicht nur in der Innenstadt.   Quelle: HAZ, Hannoversche Allgemeine Zeitung
Anzeige
Nord

 Kostenlosen Zugang zum Internet an vielen öffentlichen Orten im Stadtbezirk Nord wünscht sich der Bezirksrat Nord. Die Politiker fordern die Stadtverwaltung auf, sich dafür bei einem Förderprogramm der Europäischen Union namens Wifi4EU zu bewerben. „Wir wollen die Stadt dazu bringen, sich schnell darum zu kümmern, denn das erhöht die Chancen auf Fördergeld“, betont Marc-Oliver Schrank (Die Partei). „Die EU übernimmt bis zu hundert Prozent der Kosten“, erklärt Grünen-Fraktionschef Stefan Winter. 

Die Politiker haben auch schon einige Ideen, wo sie sich einen öffentlichen WLAN-Zugang vorstellen können. Als Vorschläge nennen sie den Engelbosteler Damm, die Plätze an Christuskirche und Lutherkirche, die Bereiche rund um die Hauptmensa am Schneiderberg und das Hauptgebäude der Leibniz-Universität oder auch die große Liegewiese vor dem Wilhelm-Busch-Museum. Der Bezirksrat denkt auch an Haltestellen im Stadtbezirk, falls sie nicht von der Üstra mit WLAN versorgt sind.  Alles Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten.

Die Europäische Union unterstützt mit dem Programm Kommunen beim Aufbau eines öffentlichen WLAN-Netzes und stellt dafür insgesamt 120 Millionen Euro bereit. Städte, die den Zuschlag bekommen, können damit die Ausrüstung und die Installation der öffentlichen Internet-Zugangspunkte finanzieren. Außerdem trägt das Programm Wifi4EU die laufende Netzanbindung sowie die Instandhaltung der Anlagen für mindestens drei Jahre. 

Die Anregung für den Antrag kommt von der Satirepartei Die Partei, die das Ganze in diesem Fall aber ernst meint. Die übrigen Fraktionen im Bezirksrat Nord fanden die Idee so gut, dass ein gemeinsamer Antrag daraus entstand. Es bestand Einigkeit, dass die Stadt Hannover beim Thema Digitalisierung deutlichen Nachholbedarf hat. Besonders ausländische Messegäste zeigten sich häufig irritiert über das Fehlen eines freien WLAN-Zugangs an öffentlichen Plätzen, berichtet Marc-Oliver Schrank.

Einige andere Bezirksräte haben sich ebenfalls mit dem Antrag beschäftigt. So fordern auch die Gremien in Ricklingen, Buchholz-Kleefeld und Vahrenwald-List die Verwaltung zum Handeln auf – und hoffen auf freies Internet für ihre Gebiete.

Von Bärbel Hilbig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

5800 Quadratmeter Kalkmagerrasen liegen dort, wo künftig die Siedlung Kronsberg-Süd entstehen soll. Die Stadt lässt das Grün schichtweise abtragen und umsiedeln, denn es steht unter Naturschutz.

03.01.2018

Das Vergleichsportal Netzsieger aus Berlin hat die Kosten für Schlittschuhlaufen in 25 deutschen Städten untersucht. Hannover rangiert in zwei Kategorien ganz oben.

04.01.2018

Der Verkehr soll besser fließen. Die Stadtverwaltung hat alle Ampeln an ihren neuen Rechner angeschlossen. In 2018 wird weiter in die EDV investiert. Am Ende sollen Staus vorhergesagt werden können.

03.01.2018
Anzeige