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Aus der Stadt Eisfläche auf dem Maschsee noch zu dünn
Hannover Aus der Stadt Eisfläche auf dem Maschsee noch zu dünn
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12:43 02.03.2018
Ein Schild warnt vor dem Betreten der Eisfläche auf dem Maschsee. Quelle: Peter Steffen/dpa
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Hannover

 Trotz winterlicher Kälte mit zweistelligen Minusgraden ist der Maschsee noch nicht komplett zugefroren. Am Nordufer und an anderen Stellen klaffen große Löcher in der Eisdecke. Die Stadtverwaltung warnt davor, das Eis zu betreten, es bestehe Lebensgefahr. 

Wie dick das Eis derzeit ist, kann die Stadt nicht sagen. Sie lässt ihre Mitarbeiter derzeit nicht auf den Maschsee. „Das wäre zu gefährlich und ist zudem sinnlos“, sagte Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Denn die Eisschicht auf dem Maschsee dürfe erst betreten werden, wenn sie an der dünnsten Stelle 13 Zentimeter dick ist. Dass dies nicht der Fall ist, sei derzeit mit bloßem Auge erkennbar. Am vergangenen Freitag wurden zudem an der dicksten Stelle nur sieben Zentimeter gemessen.

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Blick über den zugefrorenen Maschsee im Winter 1935.

Im Rathaus zweifelt man zudem weiterhin, ob der See bis zum Wochenende freigegeben werden kann. „Ungünstige Winde sorgen dafür, dass der See an mehreren Stellen offen bleibt“, sagt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Schon am Sonnabend sollen die Temperaturen wieder über Null Grad klettern.  

Die Eisfläche auf dem Steinhuder Meer trägt ebenfalls noch nicht. Dort ist das Eis wie für ein natürliches Gewässer üblich unterschiedlich dick – das ist auch der Grund, weshalb das Steinhuder Meer nie offiziell freigebeben wird. 

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zugefrohrener Maschsee - Eisdecke ist nicht durchgängig, nur in der Mitte des Sees hat sich eine geschlossene Eisdecke gebildet

Von sp/Schinkel

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