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Aus der Stadt Ab Herbst wird das Ihme-Zentrum schöner
Hannover Aus der Stadt Ab Herbst wird das Ihme-Zentrum schöner
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00:17 08.02.2018
Die Fassade des Ihme-Zentrum soll umgestaltet werden.  Quelle: Franson
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Hannover

  Ende dieses Jahres soll mit den Bauarbeiten für die Fassade des Ihme-Zentrums begonnen werden. Voraussichtlich im Herbst starten die Betonsanierung und der Rückbau von baufälligen Elementen, danach geht es mit der eigentlichen Neugestaltung der Außenfront weiter. Einen entsprechenden Zeitplan hat der Großeigentümer Intown jetzt der Stadtverwaltung vorgelegt. Bis die 10 Millionen Euro teure Fassade vollständig fertig ist, wird es noch dauern: Im Zeitplan ist das Jahr 2021 vorgesehen.

Fotograf Philipp von Ditfurth hat das Ihme-Zentrum aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert.

„Das ist eine realistische Planung“, sagt Torsten Jaskulski, Verwalter im Ihme-Zentrum. Er betont, dass der Investor die Veränderungen im Inneren des Großkomplexes parallel vorantreibe – mit dem Ziel, auch diese Umbauten so zügig wie möglich in Angriff zu nehmen. Während die Stadt den Bauanantrag für die Fassade jüngst genehmigt hat, gibt es für den Umbau des gesamten Ihme-Zentrums zwar auch Pläne, aber bisher keine Konkretisierung bei der Umsetzung. Voraussetzung wären Gewerbemietverträge und eine Verlängerung der städtischen Mietkontrakte.

Sehen Sie auch unser digiales Dossier zum Ihme-Zentrum.

Die entsprechenden Verhandlungen verliefen „konstruktiv“ und seien „sehr weit fortgeschritten“, heißt es dazu seitens der Stadt. Intowns Deutschland-Chef hatte im Mai vergangenen Jahres erklärt, die Komplettsanierung des Ihme-Zentrums solle 2022 beendet sein, und diese Zeitangabe seitdem öffentlich nicht mehr korrigiert.

2 Millionen Euro vom Bund

Details zur Fassade aus dunkelblauem Verblendstein sollen den Wohnungsbesitzern Anfang März vorgestellt werden. Dann will die Stadt zudem eine Machbarkeitsstudie für den geplanten Wegebau im Süden präsentieren. Dort soll der durch den Komplex verlaufende dunkle Gang in Höhe der Gartenallee bis zur Ida-Arenhold-Brücke neu gestaltet werden. Zudem sollen angrenzende Räume so hergerichtet werden, dass sie von Stadtteilvereinen und nicht kommerziellen Institutionen genutzt werden können. Der Bund hat dafür 2 Millionen Euro genehmigt, eine weitere Million kommt von der Stadt.

Neben dem Ihme-Zentrum gehören Intown noch weitere Gebäude in Hannover – und auch deutschlandweit. Einige Beispiele.

Noch lässt diese aber in einem Rechtsgutachten klären, wie der geplante Durchgang dauerhaft für die Öffentlichkeit gesichert werden kann – er liegt zu 80 Prozent auf privaten Grundstücken. Thomas Ganskow, Vertreter der Piraten im Bezirksrat Linden-Limmer, und selbst Eigentümer im Ihme-Zentrum, hält eine Widmung für sinnvoll. Damit würde die Stadt anerkennen, dass der Weg öffentlich genutzt wird. Mit einer solchen Anerkennung wären aber Instandhaltungskosten verbunden.

Von Juliane Kaune

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