Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Public Viewing soll auf den Weißekreuzplatz
Hannover Aus der Stadt Public Viewing soll auf den Weißekreuzplatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 30.03.2018
So voll war es beim Public Viewing vor der Gilde Parkbühne – bei der diesjährigen WM werden dort keine Fußballspiele mehr zu sehen.. Quelle: Dröse (Archiv)
Anzeige
Hannover

  Fußballfans können sich freuen: Es gibt nun doch wieder Ambitionen, zur Fußball-Weltmeisterschaft große Public-Viewing-Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.  Ein Event mit 2000 bis 3000 Plätzen mitten auf dem Weißekreuzplatz plant die Firma Gastrotrends im WM-Sommer. Auch auf dem Uni-Sportcampus Am Moritzwinkel wollen die Veranstalter vom 14. Juni bis zum 15. Juli ein Freiluft-Ereigniss in gleicher Größenordnung realisieren. „Wir möchten neue Orte für dieses Sportevent erschließen“, sagt Björn Hensoldt, Gesellschafter des Unternehmens. 

Die WM-Pläne hat er mit seinen Geschäftspartner Moritz Mestwerdt, Simon Ario und Winfried Kirchner bereits der Stadt Hannover und der Leibniz-Universität vorgestellt. Eine Genehmigung steht noch aus, aber die Veranstalter sind zuversichtlich: „Die Konzepte sind gut angekommen“, sagt Hensoldt. Nun arbeiten die Veranstalter die Details aus.

Hensoldt und seine Kollegen haben nach Ersatz gesucht, weil das zentrale Public Viewing mit rund 10 000 Gästen auf dem Gelände von Gilde-Parkbühne und Swiss Life Hall in diesem Jahr entfällt. Hannover Concerts, die Stadt und diverse Partner hatten die Großveranstaltung in den vergangenen Jahren immer zu einer WM oder EM angeboten. Doch dieses Mal sprachen die hohen Kosten und die aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen dagegen. Bei der Stadt heißt es, der Trend beim Public Viewing gehe ohnehin „von den ganz großen zentralen Events hin zu kleineren, dezentralen Veranstaltungen“.

Klein sind die beiden von Gastrotrends geplanten Varianten mit der vorgesehenen Besucherzahl indes nicht. Und: Ein Public Viewing auf dem Weißekreuzplatz wäre eine Premiere. „Wir wollen den Platz mit Bierzeltgarnituren bestuhlen – es soll ein richtiges Biergarten-Feeling entstehen“, erklärt Hensoldt. Den mindestens zwölf Quadratmeter großen Videomonitor möchte das Team auf der Stirnseite des Platzes aufbauen, der an das Kulturzentrum Pavillon grenzt. Das Catering soll in Zusammenarbeit mit dem Restaurant Reimanns Eck laufen, das direkt an den Platz grenzt und von Gastrotrends betrieben wird.

Auf dem Uni-Gelände soll die Atmosphäre eher an eine studentische Fußballparty erinnern, ergänzt durch Musik, Kino und sportliche Aktionen. Dort sind nur Stehplätze vorgesehen. Eine etwas improvisierte Erstauflage gab es bereits zur letzten EM. An beiden Standorten machen die Veranstalter eine Einschränkung: „Wir werden nur die Spiele der deutschen Mannschaft zeigen – und natürlich auch die Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspiele“, sagt Hensoldt. Das Publikumsinteresse bei den anderen Paarungen sei einfach nicht groß genug.

Die Betreiber der Kneipe Centrum am Lindener Marktplatz sehen das anders. Sie möchten beim Public Viewing alle Spiele der WM zeigen – wie schon in den Vorjahren. Genehmigt die Stadt den Antrag, können wieder zwischen 1000 und 1500 Fußballfans auf dem zentralen Platz in Linden-Mitte mitfiebern.

Public Viewing in kleinerem Rahmen wird Gastrotrends auch in den eigenen Lokalitäten anbieten – dies sind der Waterloo-Biergarten, die Nordkurve, die Leibniz Lounge und das Restaurant Vier Jahreszeiten. 

Von Juliane Kaune

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit fast zehn Jahren steht eine ehemalige Kirchentags-Skulptur aus der Innenstadt als Kletterturm am Kronsberg. Jetzt soll sie der Erweiterung von Sportplätzen weichen. Der Verein fürchtet hohe Kosten – und braucht ein Ausweichquartier. 

29.03.2018
Aus der Stadt Messerangriff in Burgwedel  - Warum stach Abdalla M. zu?

Nach dem Messerangriff auf eine 24-Jährige am Sonnabendabend in Burgwedel sind die Ermittlungen weiter voran geschritten. Ein Streit um Geringfügigkeiten war offenbar der Anlass für die Attacke, bei der die junge Frau lebensgefährlich verletzt worden war.

29.03.2018

Bronzeplatten für bedeutende Hannoveraner: Der Freundeskreis Hannover will der Stadtspitze seinen Plan unterbreiten, Hannover einen Walk of Fame zu geben. Bei der Auswahl ist Bürgerbeteiligung geplant.

29.03.2018
Anzeige