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Aus der Stadt Dieser Mann wird der neue LKA-Chef
Hannover Aus der Stadt Dieser Mann wird der neue LKA-Chef
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00:29 25.05.2018
Friedo de Vries, derzeit noch Polizeivizepräsident in Osnabrück, soll neuer Chef des Landeskriminalamtes werden. Quelle: Polizei Osnabrück
Hannover/Osnabrück

Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen sucht seit Monaten nach einem neuen Chef. Nun könnte die Nachfolge von Uwe Kolmey endlich geklärt sein: Nach HAZ-Informationen wird Friedo de Vries auf den Chefposten wechseln. Er ist derzeit noch Polizeivizepräsident bei der Polizeidirektion Osnabrück. Kolmey wurde Mitte März im Alter von 62 Jahren in den Ruhestand verabschiedet, er leitete das LKA seit 2005. Zurzeit führt sein Stellvertreter Thomas Ring die Geschäfte. De Vries soll in den kommenden Tagen offiziell vorgestellt werden. Anfangs hieß es, Polizeidirektor Axel Brockmann werde neuer LKA-Chef. Doch Innenminister Boris Pistorius (SPD) ernannte ihn dann zum neuen Landespolizeipräsidenten. Das Ministerium wollte sich nun auf HAZ-Anfrage nicht zur Personalie de Vries äußern.

Wie auch schon sein Vorgänger Kolmey ist Friedo de Vries (Jahrgang 1964) Kriminalbeamter. Er begann seine Polizeikarriere im mittleren Dienst, wechselte dann aber in die gehobene Laufbahn und studierte an der Polizeiführungsakademie in Münster. Daraufhin wurde er Leiter des Zentralen Kriminaldienstes in Wilhelmshaven, Chef des 1. Polizeikommissariates Oldenburg und Dezernatsleiter Personal bei der Polizeidirektion Olden­burg. Nach seiner Zeit als Referent im Innenministerium übernahm de Vries die Leitung der Zentralen Kriminal­inspektion Oldenburg. Seit dem 1. März 2010 ist er Polizeivizepräsident in Osnabrück. Friedo de Vries ist verheiratet und hat drei Kinder.

Von pah/tm/sen

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