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Kampfhund beißt Pudel tot: Ab sofort Maulkorb und Leinenzwang

Linden-Nord Kampfhund beißt Pudel tot: Ab sofort Maulkorb und Leinenzwang

Der Kampfhund, der am Wochenende einen Pudel in Hannover totgebissen hat, muss ab sofort einen Maulkorb tragen. Außerdem verhängte die Stadt Leinenzwang. Die Stadt prüft nun, ob es sich um ein gefährliches Tier handelt.

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Der Kampfhund, der am Sonnabend einen Pudel getötet hatte, muss ab sofort einen Maulkorb tragen und angeleint werden.

Quelle: dpa

Hannover.  Nach der tödlichen Beißattacke am Sonnabend in Linden-Nord muss der American Staffordshire Terrier in der Öffentlichkeit ab sofort einen Maulkorb tragen und angeleint werden. Sollte der Hundehalter gegen die Bestimmungen verstoßen, droht ihm laut Hannoverscher Hundeverordnung eine Geldstrafe von bis zu 5000 Euro.   Der Kampfhund hatte in Höhe der Dornröschenbrücke einen angeleinten Pudel angegriffen und tödlich verletzt. Der Staffordshire trug keinen Maulkorb und war auch nicht angeleint.

Die Stadt prüft nun im Rahmen des niedersächsischen Hundegesetzes, ob es sich bei dem American Staffordshire Terrier um ein gefährliches Tier handelt. „Derzeit wird bei uns der Polizeibericht des Vorfalls ausgewertet und bearbeitet“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Die Polizei wiederum ermittelt wegen Sachbeschädigung, als solches wird die Tötung des Pudels juristisch gewertet. Unter anderem soll noch der Halter Kampfhundes befragt werden.

„Sofern wir die Gefährlichkeit eines Hundes feststellen, bedarf ein Halter einer Erlaubnis zum Halten des Hundes“, sagt Stadtsprecher Möller. Unter anderem darf der Besitzer nicht psychisch krank sein oder innerhalb der vergangenen fünf Jahre „wegen vorsätzlichen Angriffs auf das Leben oder die Gesundheit“ verurteilt worden sein, wie es in der Hannoverschen Hundeverordnung heißt. Der Staffordshire wiederum muss einen Wesenstest und eine praktische Sachkundeprüfung bestehen. Sollten die Vorgaben nicht erfüllt werden, müsste der Hund abgegeben werden.

Von Peer Hellerling

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