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„Kein Platz für Rechtsradikale“

Hochschulpräsident nimmt Stellung „Kein Platz für Rechtsradikale“

Eine Woche, nachdem der Vorfall um NPD-Funktionärin Christina Krieger an der Leibniz-Uni öffentlich bekannt geworden ist, hat nun auch Hochschulpräsident Prof. Erich Barke persönlich dazu Stellung genommen.

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Uni-Präsident Barke übt Kritik an der Form, nicht am Inhalt des Protests gegen eine NPD-Anhängerin.

Quelle: Archiv

Hannover. Auf der Internetstartseite der Uni ist eine Erklärung Barkes zu lesen, in der er die Aktion von Linksaktivisten gegen die hannoversche Unterbezirkschefin der rechtsextremen Partei als „unakzeptabel“ kritisiert. Zugleich gibt der Präsident ein politisches Bekenntnis ab, das über den Konflikt um Krieger hinausgeht: „Wir sollten rechtsradikale Tendenzen gemeinsam bekämpfen. Für Rechtsradikalismus ist an der Universität kein Platz“, heißt es in dem im Internet veröffentlichten Text.

Wie berichtet, hatte eine verkleidete Gruppe der „Antifaschistischen Aktion“ eine Vorlesung des Instituts für Politische Wissenschaft gestört und Krieger, die dort im ersten Semester studiert, als „rassistische Hetzerin“ bezeichnet. Die Aktivisten trugen Plakate mit Aufschriften wie „Die ganze Uni hasst dich“ und deuteten mit Papp­pfeilen auf Krieger. Die zuständige Philosophische Fakultät hatte sich „entsetzt über die denunziatorische Form der Protestaktion“ gezeigt. Stellvertretend für die gesamte Uni hatte die Pressesprecherin die Aktion als „nicht tolerabel“ verurteilt. Daraufhin kritisierte die Studentenvertretung AStA die Neutralität der Hochschule, auch städtische Politiker von SPD und Grünen warfen der Uni ein fehlendes Gespür für die politische Dimension des Vorgangs vor.

Barke gibt im Internet zu bedenken, es sei „häufig zwischen Inhalt und Form der Auseinandersetzung nicht ausreichend unterschieden worden“. Die Universität sei „ein Ort des offenen Diskurses“. Doch wie die Linksaktivisten vorgegangen seien, sei „feige und undemokratisch“.

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