Damit bekommen die Agentur „eichels event“ und der Niedersächsische Leichtathletik-Verband als Ausrichter Planungssicherheit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Und der Hannoveraner wird im kommenden Jahr wieder die vertrauten Plakate und Banner mit dem Schriftzug „TUIfly Marathon“ in der Stadt sehen.
„Natürlich ist die Unterstützung des Marathons ein Standortbekenntnis für uns“, betonte Lambertz, der selbst in seiner Freizeit läuft und am Sonntag den Halbmarathon in Hannover in Angriff nehmen will. Er sprach aber auch im Unternehmerjargon von einer „win-win“-Situation – also einer Partnerschaft, von der beide Seiten profitierten. „Wir freuen uns sehr über die Entwicklung des Rennens“, sagte der Vertreter des Hauptsponsors auch angesichts der aktuellen Meldezahlen. 12.691 Starter wollen die insgesamt zehn Wettbewerbe für Läufer, Läufermannschaften, Inlineskater, Handbiker und Walker in Angriff nehmen, der Teilnehmerrekord des Vorjahres (13.449) könnte erneut getoppt werden, wenn wie in den Vorjahren Nachmeldungen im vierstelligen Bereich eingehen.
Populärste Distanz bleibt 2009 in Hannover der Halbmarathon mit mehr als 5000 Anmeldungen – und das „Sorgenkind“ die klassische Marathon-Distanz, auf der augenblicklich noch nicht einmal die 2000er-Startermarke geknackt ist. „Wir wollen für das nächste Jahr zur 20. Auflage des Stadtmarathons mit zahlreichen Aktionen um die Läufer auf der 42,195-Kilometer-Strecke werben“, sagte Stefanie Eichel von „eichels event“.
Eine Einstimmung für die vielen Freiwilligen auf das jetzige Wochenende gab es gestern mit einem Empfang im GOP-Varieté. „Sie haben eine ganz wichtige Aufgabe, ohne sie geht es nicht“, lobte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann das Engagement der Ehrenamtlichen. Und ein Läuferass früherer Tage hatte bereits gestern seinen großen Auftritt: Dieter Baumann, Olympiasieger 1992 im 5000-Meter-Lauf, stellte im GOP sein Kabarett-Programm „Körner, Currywurst, Kenia“ vor.
Kommentare
Bleibt zu hoffen, ... js.b – 28.04.09
...dass man aus den organisatorischen Schwächen des letzten Jahres gelernt hat und dieses Mal manches besser läuft, beispielsweise die Getränke-Versorgung im Zieleinlauf oder manche "Nadelöhre" auf der Strecke, an denen sich die Läufer gedrängelt haben, weil der Weg einfach zu schmal war.Leider hat es der Veranstalter im letzten Jahr nicht einmal für nötig gehalten, auf entsprechende Verbesserungsvorschläge auch nur zu antworten. Aber hoffen wir, dass es trotzdem jemand gelesen hat...