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Aus der Stadt Rettungshubschrauber „Christoph 4“ startete 1433 Mal
Hannover Aus der Stadt Rettungshubschrauber „Christoph 4“ startete 1433 Mal
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17:50 12.01.2018
Der Rettungshubschrauber "Christoph 4" und seine Crew mussten im vergangenen Jahr zu 1433 Einsätzen aufbrechen. Quelle: Johanniter
Hannover

 Rettungshubschrauber „Christoph 4“ aus Hannover ist im vergangenen Jahr zu 1433 Einsätzen gerufen worden. Nach Angaben der Johanniter ist das ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2016 – damals musste der Helikopter 1593 Mal gerufen werden. „Unsere Einsatzzahl unterliegt einer natürlichen Schwankung“, Volker Hubrich, leitender Notfallsanitäter bei der Johanniter Unfall-Hilfe. „Christoph 4“ gehöre aber weiterhin zu den 55 einsatzstärksten Rettungshubschraubern Deutschlands. Im Zehnjahresschnitt gab es zwischen 1368 und 1627 Alarmierungen.

Die Luftretter kümmerten sich 2017 vor allem um die Versorgung internistischer und neurologischer Notfälle wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, traumatische Verletzungen, Verkehrs- beziehungsweise Arbeitsunfälle- und Kindernotfälle. Ein Einsatzschwerpunkt für „Christoph 4“ war auch im vergangenen Jahr die Autobahn 2 bei Lehrte und Hämelerwald. Der Hubschrauber ist an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stationiert, er ist zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang im Dienst. Die Johanniter sichern den Dienstbetrieb und stellen die Notfallsanitäter, die Bundespolizei entsendet die Piloten und wartet den Helikopter. Die Notärzte wiederum kommen von der MHH.

Ein möglicher Grund für die gesunkenen Einsatzzahlen könnte nach Angaben von Hubrich das durchwachsene Wetter gewesen sein. „Der leichte Rückgang ist sicher dem schlechten Sommer geschuldet“, sagt er. „Wenn die Sonne scheint, sind mehr Menschen im Freien und es passieren mehr Unfälle.“ Die meisten Einsätze finden dennoch im Frühjahr und Sommer statt. Parallel haben die Luftretter festgestellt, dass die Patienten immer älter werden.

Am Flughafen in Langenhagen ist der zweite Rettungshubschrauber Hannovers stationiert. „Christoph Niedersachsen“ wird von der DRF Luftrettung betrieben, 2016 absolvierte er 813 Einsätze – aktuellere Daten gibt es noch nicht. Er ist der einzige Intensivtransporthubschrauber des Bundeslandes und zudem rund um die Uhr einsatzbereit. Im Herbst 2017 bekamen die Piloten zusätzlich Nachtsichtgeräte, um die Arbeit in der Dunkelheit noch sicherer zu machen.

Von Peer Hellerling

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