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Aus der Stadt Wartezeiten in Bürgerämtern sollen sich verkürzt haben
Hannover Aus der Stadt Wartezeiten in Bürgerämtern sollen sich verkürzt haben
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11:13 08.03.2018
Die Stadt will die Zugänglichkeit der Bürgerämter – hier die Räumlichkeiten an der Peiner Straße – noch weiter verbessern. Quelle: Michael Thomas
Döhren

 Einen Dauerbrenner in der öffentlichen Diskussion hat die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Döhren-Wülfel wieder einmal aufs Tapet gebracht: die schlechte Erreichbarkeit der Bürgerämter. Die Beschwerden von Anwohnern, dass die Terminvergabe mithilfe des Internets allzu lange dauert, hätten sich „aktuell gehäuft“, sagte Bezirksratsfrau Ellen Maschke-Scheffler. Doch die Verwaltung widersprach. Die im vergangenen Herbst aufgrund von Personalengpässen „unbefriedigende Terminlage“, so Stadtbezirksmanager Sven Berger, habe sich durch Umbesetzungen und Neueinstellungen „deutlich entspannt“. Zurzeit betrage der Vorlauf bei der Online-Terminvergabe zehn Tage – und durch weitere Optimierungen bei den Arbeitsabläufen könne man mit einer weiteren Verkürzung auch für die stärker nachgefragten Einrichtungen rechnen.

Wie der Stadtbezirksmanager ergänzte, würden die Wünsche von Bürgern, die in eiligen Fällen noch am selben Tag einen Termin benötigen, in allen Zweigstellen berücksichtigt. Darüber hinaus gebe die Verwaltung in den großen Bürgerämtern am Aegi (Eingang Breite Straße) und im Podbi-Park (Lister Straße 10) jeden Tag ein Kontingent von Wartemarken ohne vorherige Terminvergabe aus. Auch im Stadtbezirk Döhren-Wülfel existiert ein Standort, er ist in der Peiner Straße 9 zu finden.

Generell gilt, dass sich Hannoveraner in den Bürgerämtern einen Termin besorgen müssen. Doch gibt es, so heißt es auf der entsprechenden Internetseite der Stadt, auch Anliegen, die ohne festen Termin erledigt werden können. Dazu zählen die Abholung von bereitliegenden Dokumenten (Personalausweise, Reisepässe und Führerscheine), eine Auskunftserteilung aus Gewerbezentralregister und Führungszeugnissen, der Verkauf von Behinderten-WC-Schlüsseln und Feriencards oder die Meldung über den Verlust eines Ausweisdokuments.

Von Michael Zgoll

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