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Aus der Stadt Lebensgefahr: Menschen auf dünnen Eisflächen im Maschpark
Hannover Aus der Stadt Lebensgefahr: Menschen auf dünnen Eisflächen im Maschpark
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01:41 05.03.2018
Trotz Warnung: Personen laufen auf dem Maschteich Quelle: Conrad von Meding
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Hannover

 Am Wochenene sind wiederholt Menschen auf den zu dünnen Eisflächen in Hannover unterwegs gewesen. Wie die Polizei gegenüber der HAZ bestätigt, mussten mehrere Personen am Sonnabend an der Graft der Herrenhäuser Gärten per Lautsprecherdurchsage aufgefordert werden, die zu dünne Eisschicht zu verlassen.

Auf dem Maschteich herrschte auch am Sonntag ein buntes Treiben. Dabei hatten Polizei und Feuerwehr wiederholt gewarnt, dass es lebensgefährlich sei, das Eis zu betreten.  Bereits am Donnerstag musste die Polizei am zugefrorenen Maschteich einschreiten, weil Personen auf dem zu dünnen Eis Schlittschuh liefen.

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Blick über den zugefrorenen Maschsee im Winter 1935.

„Es besteht Lebensgefahr, wenn die Eisflächen betreten werden“, warnt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Vielerorts sei die Eisdecke nicht geschlossen, außerdem ist die zu dünne Schicht oftmals nicht tragfähig. Bricht jemand ins Eis ein, „wird die Person bereits binnen weniger Minuten bewegungsunfähig und ertrinkt“, warnt Hintz. Gerade auch mit den zu erwartenden steigenden Temperaturen in den nächsten Tagen nehme das Risiko deutlich zu. Hintz bittet daher ausdrücklich die Erwachsenen, zugefrorene Seen nicht zu betreten. Außerdem sollen sie Kinder und Jugendliche davon abhalten.

Wer wirklich sicher gehen will, der kann an diesem Wochenende etwa am Fössebad oder in den Eisstadien am Pferdeturm und in Mellendorf Schlittschuh laufen. 

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Fössebad wird zur Eisbahn.

In Hannover wird einzig der Maschsee auf eine tragfähige Eisschicht untersucht, doch auch in diesem Jahr ist sie zu dünn. Die Stadt hat die Messungenbereits vor Tagen eingestellt, da das Eis unter anderem am Nordufer noch gar nicht geschlossen ist. Die übrigen Gewässer der Stadt werden gar nicht erst kontrolliert.

Trotz niedriger Temperaturen sind große Teile des Maschsees noch nicht zugefroren. Quelle: Elsner

Von Peer Hellerling

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