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Hannover bekommt ein zweites Oktoberfest

„Hannover Wies’n“ an der Parkbühne Hannover bekommt ein zweites Oktoberfest

O’zapft an der Gilde Parkbühne: Hannover bekommt ein zweites Oktoberfest. Am 13. Oktober werden erstmals die „Hannover Wies’n“ eröffnet. Insgesamt wird das neue Oktoberfest auf drei Wochenenden im Oktober ausgedehnt, gefeiert wird freitags und sonnabends.

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"O'zapft is" heißt es im Oktober auch an der Gilde Parkbühne.

Quelle: Rainer Droese

Hannover. Bier in Maßkrügen zu bayerischer Blasmusik, Karohemden zu Karotischdecken, Brathendl zum Trachtendirndl: das Oktoberfest in München steht seit dem 19. Jahrhundert für berühmte und bemühte Traditionspflege mit Volksfestcharme. Seit 1964 gibt es auch ein Oktoberfest in Hannover, das jährlich versucht, die grobschlächtige Lederhosenfolklore mit der niedersächsischen Erntefestkultur auf dem Schützenplatz zu kombinieren. In diesem Jahr kommt ein weiteres Fest dazu. Die Veranstaltungsagentur Hannover Concerts lädt zum neuen „Hannover Wies’n“ ein. Mit dem traditionellen Ruf „O’zapft is!“ soll das erste Bierfass am 13. Oktober in einem neuen Festzelt direkt an der Gilde Parkbühne angestochen werden.

„Ich wollte diese Idee schon seit Jahren umsetzen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter von Hannover Concerts, Nico Röger. In Mannheim hatte er einst am dortigen Konzept zum Oktoberfest gearbeitet. „Heute ist es einer der schönsten Feste.“ Das klassische Oktoberfest möchte die Agentur mit ihren Wies’n nicht gefährden. „Wir betrachten uns nicht als Konkurrenten. Wir laufen zeitlich nicht parallel und bieten eine eher traditionelle Feier wie eben in München an. Unser Konzept ist komplett anders. Bei der Hannover Wiesn feiern 20- und 70-Jährige Gäste zusammen.“

Anmeldung erforderlich

Insgesamt wird das neue Oktoberfest auf drei Wochenenden im Oktober ausgedehnt. Jeweils freitags und sonnabends wird gefeiert. Jeden Abend gibt es Live-Musik von ausschließlich bayerischen Bands wie G´schichten, Topsis, Bergluft und die Bayernrocker. Das Festbier liefert die Gilde-Brauerei. Zeltbauer und Kellner kommen direkt vom Münchner Oktoberfest. Das Festzelt wird mit Bereichen namens „Innere und Äußere Schwemme“ bis zum „7. Himmel“ dem Volksfest nachempfunden. Gefeiert wird von 18 bis 23 Uhr. Für die Party muss man sich anmelden. Karten gibt es von heute an unter www.hannover-wiesn.de. Ganze Tischreservierungen kosten von 150 bis 380 Euro. Es gibt aber auch Stehplätze für 15 Euro.

Die Betreiber des hannoverschen Oktoberfest auf dem Schützenplatz sehen dem neuen Fest entspannt entgegen. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr der bayerischen Festkultur angenähert“, sagt Harald Müller, stellvertretender Landesvorsitzender der Schausteller und Markthändler Niedersachsen. „Unser Fest läuft zeitlich parallel zum Oktoberfest in München. Wir drücken den Kollegen an der Parkbühne trotzdem die Daumen. Vielleicht trifft man sich mal auf eine Maß.“

Von Jan Sedelies

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