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Hannover dementiert höhere Kosten für Schlossmuseum

Herrenhausen Hannover dementiert höhere Kosten für Schlossmuseum

Die Stadtverwaltung Hannover hat den Bericht der HAZ vom Freitag über verschiedene Kostenvarianten zum Schlossmuseum, die teilweise eine erhebliche Teuerung vorsähen, zurückgewiesen. „Die in dem Bericht genannten ,drei Rechenmodelle‘ entsprechen nicht dem derzeitigen Stand der Planungen“, teilte Stadtsprecher Andreas Möser mit.

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Die Stadt plane unverändert mit dem Kostenrahmen von 2,162 Millionen Euro, um das geplante Museum in Schloss Herrenhausen einzurichten.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. Die Stadt plane unverändert mit dem Kostenrahmen von 2,162 Millionen Euro, um das geplante Museum in Schloss Herrenhausen einzurichten. Je eine Million Euro geben Stadt und Land, den Rest Sponsoren. „Dieser Finanzrahmen ist wiederholt von der Verwaltungsspitze sowohl im Kulturausschuss als auch im Rat bestätigt worden“, heißt es in einer Stellungnahme.

An diesem Montag ist der Grundstein für Schloss Herrenhausen in Hannover gelegt worden. Eine Tochterfirma der Volkswagenstiftung baut das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Schloss im Zentrum der Herrenhäuser Gärten bis Ende 2012 für 20 Millionen Euro wieder auf.

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Die HAZ hatte berichtet, dass in der Verwaltung drei Varianten kursieren. Eine gehe vom Einhalten des Kostenrahmens aus, eine weitere stelle Defizite bei einem preiswerteren Museumskonzept dar, eine dritte zeige die Möglichkeiten auf, die sich dem Museum bei höheren Investitionen böten. In der Verwaltungsspitze werde bereits mit der dritten Variante gerechnet, was aber vor der Kommunalwahl nicht öffentlich werden solle, hatte diese Zeitung geschrieben. Die Verwaltung verwahrt sich dagegen. Aktuell werde an der Machbarkeitsstudie gearbeitet. Mit Ergebnissen und anschließenden Entscheidungen werde im Sommer gerechnet. Daher seien „Spekulationen“ über das Verzögern von Entscheidungen „haltlos“.

Andreas Schinkel und Conrad von Meding

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